KI

Claude Opus 5.5: Was das neue Opus-Modell kann und kostet

Claude Opus 5.5 ist das neue Opus-Modell von Anthropic, gedacht für Aufgaben, bei denen Claude gründlich arbeiten soll: lange Dokumente auswerten, Konzepte schreiben, programmieren.

Doch was kann Opus 5.5 wirklich besser als seine Vorgänger, wann lohnt es sich statt Sonnet oder Fable, und warum antwortet mitten im Chat manchmal plötzlich ein anderes Modell?

Hier bekommst Du alles Wichtige zu Claude Opus 5.5 an einem Ort. Du erfährst, was neu ist, wofür Du es am besten nimmst und mit welchen Einstellungen Du bessere Ergebnisse bekommst, ohne Dein Limit unnötig schnell aufzubrauchen.

Außerdem zeigen wir an einem eigenen Test, wie Opus 5.5 bewegte Grafiken komplett aus Code baut, im Chat und als fertiges Video.

Das Wichtigste in Kürze

Claude Opus 5.5 ist das aktuelle Opus-Modell von Anthropic für anspruchsvolle Aufgaben wie Analysen, lange Texte und Programmieren. Laut Anthropic arbeitet es meist auf dem Niveau von Fable 5.1 aus der teuersten Modellklasse. Eine Aufgabe kostet über die API rund 40 Prozent weniger als mit Opus 5, im Abo reicht Dein Limit länger. Opus 5.5 gibt es ab Claude Pro.

  • Opus 5.5 zählt zum normalen Nutzungslimit, Fable 5.1 kostet in Pro zusätzliches Guthaben.
  • Aufwand heißt Denkzeit: Opus 5.5 auf Mittel schafft, wofür Opus 5 Hoch brauchte.
  • Wechselt Claude mitten im Chat auf Opus 4.8 oder Opus 5, hat ein Sicherheitsfilter angeschlagen.
  • Einfache Animationen baut Opus 5.5 im Chat, MP4-Videos in Claude Code auf Deinem Rechner.
Inhaltsverzeichnis
  1. Was ist Claude Opus 5.5?
  2. Was ist neu gegenüber Opus 5?
  3. Kosten, Tarife und Limits
  4. Modell und Aufwand einstellen
  5. Welches Modell wofür?
  6. Automatischer Modellwechsel
  7. Benchmarks einfach erklärt
  8. Praxis-Beispiele und Tipps
  9. Animierte Videos per Code
  10. Sicherheit und Datenschutz
  11. Grenzen
  12. Für Entwickler: API und Preise
  13. Für wen lohnt es sich?
  14. Fazit
  15. Häufige Fragen

Was ist Claude Opus 5.5?

Claude Opus 5.5 ist seit dem 22. September 2026 das aktuelle Opus-Modell von Anthropic und das erste der Claude-5.5-Familie, gebaut für lange, anspruchsvolle Aufgaben beim Programmieren und in der Wissensarbeit (Ankündigung).

Das Modell ist das „Gehirn“ hinter Claude. Anthropic bietet vier Modellklassen an:

  • Haiku antwortet am schnellsten und kostet am wenigsten, gut für kurze Antworten.
  • Für den Alltag gedacht ist Sonnet, schnell und trotzdem stark.
  • Opus nimmst Du, wenn Claude bei komplexen Aufgaben gründlich arbeiten soll.
  • Fable ist die teuerste Klasse für die schwierigsten Denkaufgaben und lange Agenten-Aufgaben, bei denen Claude selbstständig viele Schritte nacheinander abarbeitet.

Sonnet 5.5 und Haiku 5.5 sollen in den kommenden Wochen folgen.

Claude Opus 5.5 im Steckbrief

Token sind die kleinen Textbausteine, in denen KI-Modelle lesen, schreiben und abrechnen, meist Wortteile. Die Werte stammen aus der Modellseite und der Modellübersicht von Anthropic.

MerkmalClaude Opus 5.5
Kontextfenster (was Claude auf einmal lesen kann)1 Million Token, rund 555.000 Wörter
Längste Antwort128.000 Token
Verlässlicher WissensstandJuni 2026
Denken vor der Antwortimmer an, nicht abschaltbar
Voreingestellter AufwandMittel

Alles Wichtige zu Claude Opus 5.5 auf einen Blick:

Infografik: welches Claude-Modell wofür mit Haiku 4.5, Sonnet 5, Opus 5.5 und Fable 5.1, Modell und die fünf Aufwand-Stufen von Niedrig bis Maximal, normales Wochenlimit und eigenes Fable-Limit, automatischer Modellwechsel durch Sicherheitsfilter sowie Animation im Chat oder als MP4-Video mit Claude Code

Was ist neu gegenüber Opus 5?

Opus 5.5 arbeitet laut Anthropic bei den meisten Aufgaben auf dem Niveau von Fable 5.1, braucht dafür aber weniger Rechenleistung: Über die API, die Schnittstelle für eigene Programme, kostet eine typische Aufgabe rund 40 Prozent weniger als mit Opus 5 (Anthropic). Der Preis Deines Abos bleibt dabei gleich.

Für Dich im Abo heißt das: Dein Limit reicht länger. Opus 5.5 braucht für dieselbe Aufgabe weniger Token und erreicht schon auf der voreingestellten Stufe Mittel das Niveau, für das Opus 5 die Stufe Hoch brauchte (Claude-Code-Dokumentation).

Über die API sinkt zudem der Preis von 5 auf 4 US-Dollar je Million Eingabe-Token (Preisübersicht). Stellst Du Opus 5.5 aus Gewohnheit auf Hoch, verschenkst Du einen Teil davon, denn auf derselben Stufe denkt es eher länger nach als Opus 5 (Dokumentation).

Weitere Verbesserungen

  • Tempo: Antworten kommen laut Anthropic mehr als 30 Prozent schneller als bei Opus 5.
  • Fotografierst Du ein Dashboard ab, liest Opus 5.5 die Werte laut Anthropic genauer heraus.
  • In einem internen Test kamen 16 von 18 Finanzberichten ohne eine einzige erfundene Zahl oder ein erfundenes Zitat aus, bei Opus 5 und Fable 5.1 kein einziger (Ankündigung).
  • Zum Start hat Anthropic die 5-Stunden-Limits angehoben und Abonnenten einen Limit-Reset gegeben.

Was kostet Claude Opus 5.5? Tarife, Limits und Limit-Reset

Claude Opus 5.5 ist ab Claude Pro für 20 US-Dollar im Monat ohne Aufpreis enthalten, im kostenlosen Tarif fehlt es (Preisseite, Stand 27.09.2026). Dort stehen nur Sonnet und Haiku zur Auswahl.

Ab Pro ist auch Claude Code enthalten, Anthropics Werkzeug, mit dem Claude direkt in Ordnern auf Deinem Rechner arbeitet.

TarifPreis pro MonatOpus 5.5Claude Code
Kostenlos (Free)0 US-Dollarneinnein
Pro20 US-Dollar, bei jährlicher Zahlung 17 US-Dollarjaja
Maxab 100 US-Dollar (5-fache oder 20-fache Nutzung von Pro)jaja
Teamab 20 US-Dollar je Platz bei jährlicher Zahlungjaja
Enterprise20 US-Dollar je Platz plus Nutzung zu API-Preisenjaja

Steuern kommen je nach Land dazu. Opus 5.5 zählt in allen bezahlten Tarifen zum normalen Limit.

Fable 5.1 ist anders geregelt. In Pro bezahlst Du Fable über Nutzungsguthaben, also Geld, das Du über das Abo hinaus auflädst.

In Max darfst Du bis zur Hälfte Deines Wochenlimits für Fable nutzen, ohne Aufpreis (Hilfe-Center).

Die API rechnet nach Verbrauch ab, ein Pro-Abo enthält sie nicht (Preise für Entwickler).

Nutzungslimits und Limit-Reset

Jedes Abo hat ein Sitzungslimit, das sich alle fünf Stunden zurücksetzt, und ein Wochenlimit (Hilfe-Center). Browser, Desktop-App und Claude Code zehren vom selben Limit (Hilfe-Center).

Ein Limit-Reset füllt je nach Reset Dein 5-Stunden-Limit oder Dein Wochenlimit sofort wieder auf. Anthropic vergibt solche Resets gelegentlich an berechtigte Tarife (Hilfe-Center), zum Start von Opus 5.5 an Abonnenten (Ankündigung).

So siehst Du Deinen Verbrauch und ob ein Reset bereitliegt:

  1. Klicke unten links auf Deinen Namen und wähle Einstellungen. Alternativ drückst Du Strg + Umschalt + Komma.
  2. Öffne links den Bereich Nutzung.
  3. Scrolle zum Bereich Zurücksetzungen.
Seite Nutzung in den Claude-Einstellungen, rot markiert Diese Woche, Fable diese Woche und Zurücksetzungen

Opus 5.5 zählt zum Balken Diese Woche. In Max kommt Fable diese Woche dazu, ein eigenes Wochenlimit nur für Fable.

Steht unter Zurücksetzungen „Derzeit keine Zurücksetzungen“, hast Du gerade keinen Reset. Liegt einer bereit, erscheint er dort mit Ablaufdatum, und Du setzt ihn laut Hilfe-Center per Klick ein und bestätigst.

Das klappt nur im Browser oder in der Desktop-App, nicht in der Handy-App und nicht in Claude Code im Terminal, dem Befehlsfenster Deines Computers.

Einmal eingesetzt, lässt sich ein Reset nicht zurücknehmen. Was Du tun kannst, wenn das Limit erreicht ist, steht im Claude Tutorial.

So wählst Du Opus 5.5 aus und stellst den Aufwand ein

Modell und Aufwand wählst Du im selben Menü unten rechts im Eingabefeld, auch mitten in einem Chat. Claude antwortet ab der nächsten Nachricht mit der neuen Einstellung.

Modell und Aufwand werden leicht verwechselt. Das Modell legt fest, wie fähig Claude ist. Wie lange und gründlich es nachdenkt, stellst Du über den Aufwand ein. In der API und in englischen Anleitungen heißt er „Effort“.

  1. Klicke unten rechts im Eingabefeld auf den Modellnamen, zum Beispiel Sonnet 5 oder Opus 5.5 Hoch.
  2. Wähle im Menü Opus 5.5. Rechts daneben erscheint ein Haken.
Modellmenü mit rot markiertem Modellknopf und dem Eintrag Opus 5.5
  1. Fahre im selben Menü mit der Maus auf Aufwand. Rechts klappt die Liste der fünf Stufen auf.
Menü Aufwand mit den Stufen Niedrig bis Maximal, Mittel als Standard, rot markiert

Die gewählte Stufe steht danach neben dem Modellnamen im Eingabefeld, etwa „Opus 5.5 Hoch“. Voreingestellt ist Mittel, im Menü erkennbar am Etikett „Standard“.

Welche Aufwand-Stufe für welche Aufgabe?

Was die Stufen laut Dokumentation bewirken:

StufeWas sie bewirktPasst für
Niedrigkürzestes Nachdenken, schont das Limit am stärkstenRoutine: umformulieren, kurze Fragen, einfache Mails
Mittel (Standard)ausgewogen, bei Opus 5.5 voreingestelltdie meisten Aufgaben
Hochdenkt so lange wie nötiganspruchsvolle Analysen, lange Texte mit vielen Vorgaben
Extra hochfür lange Arbeit in vielen SchrittenProgrammier- und Agenten-Aufgaben, etwa in Claude Code
Maximalgründlichste Stufe ohne Obergrenzedie schwierigsten Probleme; laut Menü verbraucht sie 5,5-mal so viel Limit oder mehr

Wir empfehlen, mit Mittel zu starten. Erhöhe die Stufe erst, wenn Dir eine Antwort zu oberflächlich ist.

In einem unabhängigen Test von Artificial Analysis kostete dieselbe Aufgabe über die API auf Maximal fast elfmal so viel wie auf Niedrig.

Ältere Modelle bleiben nutzbar. Du findest sie im Modellmenü unter Weitere Modelle, darunter Opus 5 und Opus 4.8.

Eintrag Weitere Modelle und Untermenü mit Fable 5, Opus 5, Opus 4.8 und älteren Modellen, rot markiert

Opus 5.5 in Claude Code

Claude Code läuft im Terminal oder bequemer in der Desktop-App. Opus 5.5 braucht dort mindestens Version 2.1.280.

Ab dieser Version ist Opus 5.5 in Pro, Max, Team und Enterprise voreingestellt. Im Terminal wechselst Du mit /model opus zu Opus 5.5. Eine ältere Version aktualisierst Du mit claude update.

Claude-Modelle im Vergleich: Opus 5.5, Sonnet 5, Haiku 4.5 oder Fable 5.1?

Für die meisten anspruchsvollen Aufgaben ist Opus 5.5 die beste Wahl. Anthropic selbst rät, im Zweifel mit Opus 5.5 zu starten.

Fable 5.1 lohnt sich erst, wenn Opus 5.5 auch auf höherem Aufwand nicht reicht (Modellübersicht).

Haiku 4.5Sonnet 5Opus 5.5Fable 5.1
Tempo laut Anthropicam schnellstenschnellmoderatlangsamer
API-Preis je 1 Mio. Token (Eingabe / Ausgabe)1 / 5 US-Dollar2 / 10 US-Dollar4 / 20 US-Dollar10 / 50 US-Dollar
Kontextfenster200.000 Token1 Mio. Token1 Mio. Token1 Mio. Token
Im kostenlosen Tarif nutzbarjajaneinnein

Für kurze Fragen reicht Haiku 4.5, Mails, kurze Texte und Recherchen erledigt Sonnet 5. Das schont Dein Limit.

Opus 5.5 nimmst Du, wenn Qualität vor Tempo geht: Strategiepapiere, Auswertungen von Tabellen, lange Dokumente, Programmieren.

Fable 5.1 bleibt für Ausnahmefälle, in denen Opus 5.5 auch auf Extra hoch oder Maximal scheitert. Zeigst Du im Modellmenü auf Fable, weist Claude darauf hin, dass Fable die Nutzungslimits viel schneller verbraucht als Opus.

Warum wechselt Claude plötzlich zu Opus 4.8 oder Opus 5?

Wechselt Claude mitten im Chat von Opus 5.5 zu Opus 4.8 oder Opus 5, hat ein Sicherheitsfilter die Anfrage als heikles Thema eingestuft. Mit Deinem Nutzungslimit hat der Wechsel nichts zu tun.

Die Filter prüfen jede Anfrage und alles, was Claude liest, also auch Dateien, Websuche und Konnektoren (Verbindungen zu Diensten wie Google Drive). Bei einem Treffer antwortet ein älteres Modell (Hilfe-Center).

Thema der AnfrageWas passiert
Offensive Cybersicherheit, etwa Angriffswerkzeuge schreiben oder Systeme zum Test angreifenOpus 4.8 antwortet
Heikle Biologie, etwa Virologie oder ToxikologieOpus 5 antwortet
Spezialcode für das Training von Spitzen-KI-Modellen, etwa für KI-Beschleuniger-ChipsOpus 5 antwortet
Versuch, Claudes Denkprozess wörtlich herauszuziehenAnfrage wird blockiert

Alltagsfragen bleiben davon unberührt. Eigenen Code auf Lücken prüfen ist weiter erlaubt, ebenso Fragen zu Gesundheit oder Laborwerten.

Der Wechsel passiert offen. Claude zeigt einen Hinweis, und die Antwort trägt den Namen des Modells, das geantwortet hat.

Danach steht im Eingabefeld weiter das ältere Modell. Wähle im Modellmenü einfach wieder Opus 5.5.

Modellwechsel ein- oder ausschalten

Ob Claude wechseln oder den Chat anhalten soll, legst Du selbst fest:

  1. Klicke unten links auf Deinen Namen und im Menü auf Einstellungen. Wähle links den Bereich Funktionen.
Linke Leiste der Einstellungen mit rot markiertem Bereich Funktionen
  1. Rechts erscheint die Seite Funktionen. Im obersten Abschnitt mit der Überschrift Allgemein (nicht der gleichnamige Menüpunkt links) steht der Schalter Modell wechseln, wenn eine Nachricht markiert wird. Er ist ab Werk eingeschaltet.
Eingeschalteter Schalter Modell wechseln, wenn eine Nachricht markiert wird, rot markiert

Schaltest Du ihn aus, pausiert der Chat bei einer markierten Nachricht. Dann formulierst Du die Anfrage um oder wählst selbst ein anderes Modell.

In Claude Code gibt es dieselbe Einstellung laut Hilfe-Center unter Config > MODEL & OUTPUT.

Wie gut ist Opus 5.5? Die Benchmarks einfach erklärt

In den Tests von Anthropic liegt Opus 5.5 in den meisten Disziplinen vor Opus 5 und vor Fable 5.1. Ein Benchmark ist ein standardisierter Test, meist mit dem Ergebnis in Prozent gelöster Aufgaben.

GPT-6 Astra stammt von OpenAI, dem Hersteller von ChatGPT, und seine Werte hat OpenAI selbst gemeldet (Anthropic). Opus 5.5 hat Anthropic auf der Stufe Maximal gemessen, Terminal-Bench auf Extra hoch. Für die voreingestellte Stufe Mittel gelten die Werte deshalb nicht automatisch.

Test (was er misst)Opus 5.5Opus 5Fable 5.1GPT-6 Astra
Terminal-Bench 4.0 (Programmieraufgaben im Terminal)66,4 %52,3 %55,8 %57,9 %
GDPval-AA v2.1 (Wissensarbeit aus 44 Berufen, Elo-Punkte)1846170817351542
AutomationBench (Geschäftsabläufe automatisieren)40,0 %26,9 %31,4 %41,4 %

Elo-Punkte kommen aus direkten Vergleichen, wie beim Schach. Mehr Punkte heißt, das Modell gewinnt häufiger.

Obwohl Anthropic Fable 5.1 für die schwierigsten Aufgaben empfiehlt, liegt Opus 5.5 in allen Tests der Tabelle vor Fable 5.1. Bei automatisierten Geschäftsabläufen liegt GPT-6 Astra knapp vorn, laut Anthropic auch bei Wissenschaftsaufgaben.

Anthropic selbst nennt Benchmark-Abstände einen ungenauen Maßstab für den Alltag, zu Fable 5.1 sei er in der Praxis kleiner.

Was unabhängige Tester messen

Auch unabhängige Tester sehen Opus 5.5 vorn, allerdings nicht in jedem Fachgebiet. Im Vals Index von Vals AI belegte Opus 5.5 kurz nach dem Start Platz 1 von 63 Modellen, knapp vor Fable 5.1, Opus 5 und GPT-6 Astra.

Bei Rechtsrecherche, Steuer-Aufgaben und medizinischer Kodierung, also dem Verschlüsseln von Diagnosen für die Abrechnung, messen dieselben Tester aber schwächere Ergebnisse als bei Opus 5.

Heißt: Bei Verträgen, Steuerfragen oder Abrechnungscodes prüfst Du Antworten von Opus 5.5 besonders genau.

Was Du mit Opus 5.5 konkret machen kannst

Opus 5.5 spielt seine Stärke bei Aufgaben aus, die viele Schritte, viel Material oder saubere Zahlen brauchen. Laut Anthropic erledigte es bei Testkunden große Umbauten von Software in Stunden, für die Opus 5 ein Vielfaches der Zeit brauchte.

Für Selbstständige und kleine Teams passen zum Beispiel diese Aufgaben:

  • Verträge, Studien oder Protokolle hochladen und gezielt Fragen dazu stellen.
  • Umsatzlisten oder Auswertungen aus einer Excel-Datei zusammenfassen lassen, samt Diagramm.
  • Ein Dashboard fotografieren und die wichtigsten Kennzahlen erklären lassen.
  • Angebote, Konzepte oder Artikel mit vielen Vorgaben zu Ton und Aufbau schreiben.
  • Websites und kleine Programme in Claude Code bauen, zum Beispiel wie im Artikel Website mit Claude erstellen.

Bevor Du Verträge oder Kundendaten hochlädst, lies den Abschnitt Datenschutz.

So kann ein Prompt für eine Auswertung aussehen:

„Hier ist meine Umsatzliste der letzten zwölf Monate als Excel-Datei. Fasse die drei wichtigsten Entwicklungen zusammen, erstelle ein Balkendiagramm pro Quartal und nenne mir zwei Produkte, die ich stärker bewerben sollte. Nutze nur Zahlen aus der Datei und kennzeichne jede Schätzung als Schätzung.“

Du bekommst eine kurze Auswertung mit Diagramm. Der letzte Satz sorgt dafür, dass Schätzungen nicht wie Fakten aussehen.

Tipps für bessere Ergebnisse

Beispiele, Vorlagen und Dateien machen die Antwort genauer als lange Erklärungen. Stimmt etwas nicht, sag konkret, was Du siehst und was Du erwartet hast. Im Animations-Test weiter unten reichten dafür drei Sätze.

Für wiederkehrende Aufgaben lohnen sich Claude Skills: Du hinterlegst den Ablauf einmal, und Claude hält sich bei jeder passenden Aufgabe daran.

Animierte Videos mit Claude Opus 5.5 erstellen

Opus 5.5 kann animierte Grafiken bauen, sogenannte Motion Graphics: bewegte Texte, Formen, Icons und Diagramme. Dafür schreibt Claude Programmcode in HTML, CSS und JavaScript, den Sprachen, aus denen Webseiten bestehen.

Soll daraus ein Video werden, nimmt ein unsichtbarer Browser die Animation Bild für Bild auf. Ein weiteres Programm setzt die Bilder zu einer MP4-Datei zusammen, sogar mit Ton aus Code.

Wie so etwas aussieht, zeigt dieses Standbild. Ein Zeitstrahl läuft durch die Jahrzehnte, und zu jedem Jahrzehnt zeichnet sich eine Erfindung wie von Hand.

Standbild einer Code-Animation: Zeitstrahl bei 1910 und gezeichnetes Fließband mit frühen Autos

Wichtig: Eine Animation aus Code ist etwas anderes als ein KI-Videogenerator. Generatoren wie Veo oder Seedance erzeugen fotorealistische Szenen mit Menschen und Landschaften, Opus 5.5 kann das nicht.

Texte, Zahlen und Logos erscheinen bei Code-Animationen dafür genau so, wie Du sie vorgibst.

Zwei Wege: im Chat oder als MP4

Ein Artefakt ist ein eigenes Fenster neben dem Chat, in dem Claude fertige Arbeit anzeigt. Mit Claude Code entstehen dagegen echte Dateien in einem Ordner auf Deinem Rechner.

WegErgebnisDu brauchstPasst, wenn …
Animation direkt im ChatAnimation als Artefakt im Browser, teilbar per Linknur Claude im Browser oder in der App, für Opus 5.5 ab ProDu schnell eine Idee sehen oder eine kleine Animation zeigen willst
MP4-Video mit Claude Codeechte Videodatei, auch mit TonClaude Code (am einfachsten in der Desktop-App), dazu Node.js, Playwright mit Chromium und FFmpegDu ein Intro, Erklärvideo oder einen Clip für Social Media brauchst

Weg 1: Einfache Animation direkt im Chat

Für diesen Weg installierst Du nichts. Wir haben ihn mit Opus 5.5 auf der Stufe Hoch getestet und folgenden Prompt geschickt:

„Erstelle eine 12-Sekunden-Motion-Graphic als HTML-Artefakt im Format 16:9: Die Überschrift ‚Umsatz 2026‘ tippt sich Buchstabe für Buchstabe ein, danach wachsen vier Balken nacheinander von unten nach oben, über jedem Balken zählt die Zahl hoch, und am Ende erscheint ein grüner Haken. Die Animation startet automatisch und wiederholt sich. Nur HTML, CSS und JavaScript, keine externen Dateien.“

Prompt für die Umsatz-Animation im Eingabefeld, Modell Opus 5.5 Hoch rot markiert

Nach knapp zwei Minuten stand die erste Fassung. Links im Chat erscheint eine Karte für das Artefakt:

Artefakt-Karte Umsatz 2026 im Chat, rot markiert

Rechts daneben öffnet sich das Artefakt-Fenster mit der laufenden Animation. Oben rechts sitzt der Knopf Teilen.

Artefakt-Fenster mit der sich eintippenden Überschrift Umsatz 2026, Knopf Teilen rot markiert

Ganz fehlerfrei war die erste Fassung nicht. Überschrift, Zahlen und Haken liefen richtig, sichtbar war aber nur der erste Balken. Bei Q2 bis Q4 standen nur die Zahlen in der Luft.

Erste Fassung: nur Balken Q1 sichtbar, bei Q2 bis Q4 rot markiert nur die Zahlen

Zum Nachbessern reichte eine kurze, genaue Beschreibung des Fehlers:

„Fast perfekt, aber nur der erste Balken (Q1) wird angezeigt. Bei Q2, Q3 und Q4 erscheinen nur die Zahlen, die Balken selbst bleiben unsichtbar. Bitte korrigiere das.“

Nach etwa 45 Sekunden kam die Antwort. Claude fand die Ursache im Code und korrigierte sie. Jetzt wachsen alle vier Balken nacheinander, am Ende erscheint oben rechts der grüne Haken. So läuft die fertige Animation:

Über Teilen bekommst Du einen Link zur Animation. Echte Firmenzahlen teilst Du nur, wenn sie öffentlich sein dürfen.

Eine Videodatei entsteht hier nicht. Mehr zu Artefakten in Claude steht im Claude Tutorial, für eine MP4-Datei nimmst Du Weg 2.

Weg 2: MP4-Video mit Claude Code

Für eine richtige Videodatei arbeitet Claude in Claude Code. Am einfachsten geht das in der Desktop-App von Claude, ohne Terminal.

Dazu braucht Claude auf Deinem Rechner drei kostenlose Programme:

  • Node.js führt JavaScript-Programme auf Deinem Computer aus.
  • Playwright mit Chromium steuert einen unsichtbaren Browser, der die Animation Bild für Bild aufnimmt.
  • FFmpeg setzt Einzelbilder und Ton zur MP4-Datei zusammen.

Die Desktop-App und Node.js installierst Du wie in der Anleitung Claude Desktop, Node.js und Git installieren. Um Playwright und FFmpeg kümmerst Du Dich in Schritt 5 zusammen mit Claude.

  1. Lege einen neuen, leeren Ordner an, zum Beispiel Mein-Intro unter Dokumente (unter Windows im Explorer, am Mac im Finder). Claude legt dort viele Arbeitsdateien ab.
  2. Öffne die Claude-Desktop-App. Klicke oben in der linken Seitenleiste auf das Symbol </> rechts neben der Sprechblase. So wechselst Du zu Claude Code.
Seitenleiste der Desktop-App, Umschalter zu Claude Code rot markiert
  1. Starte eine neue Sitzung über Neu. Klicke über dem Eingabefeld auf den Ordnerknopf und wähle Deinen Ordner aus.
  2. Klicke unten rechts auf den Modellnamen und wähle Opus 5.5. Daneben steht der Aufwand, für längere Video-Projekte passt Extra hoch.
Modellmenü in Claude Code mit rot markiertem Opus 5.5, unten die Anzeige Opus 5.5 Extra hoch
  1. Lass Claude zuerst die Werkzeuge prüfen. Schreib zum Beispiel:

„Prüfe, ob Node.js, Playwright mit Chromium und FFmpeg auf meinem Rechner installiert sind, und hilf mir Schritt für Schritt, fehlende zu installieren.“

Keine Sorge, Du musst dafür nicht programmieren können. Fragt Claude Code um Erlaubnis für einen Befehl, lies kurz, was es vorhat, bevor Du zustimmst.

  1. Beschreibe Deine Idee und lass Claude zuerst Rückfragen stellen. Sind alle geklärt, gibst Du das Startsignal, zum Beispiel: „Alle Fragen sind geklärt, erstelle jetzt die MP4-Datei.“

Ein guter Video-Prompt beschreibt Stil und Aufbau und enthält alle Texte, Zahlen und Szenen, gern als Tabelle.

Dazu kommen Länge, Takt der Musik, Format wie 16:9 oder 9:16 und bekannte Fehlerquellen, die Claude vermeiden soll. Ein kurzer Einstieg:

„Erstelle in diesem Ordner ein 10-Sekunden-Intro im Format 16:9 als MP4-Datei. Der Schriftzug [Dein Firmenname] zeichnet sich Strich für Strich, danach blendet der Satz [Dein Slogan] ein, dazu ein kurzer Ton. Baue die Animation mit HTML, CSS und JavaScript, nimm sie mit Playwright Bild für Bild auf und setze sie mit FFmpeg zusammen. Stell mir vorher alle Fragen zu Farben, Schrift und Tempo.“

Claude arbeitet danach selbstständig und meldet sich im Chat, wenn es fertig ist. Im Ordner liegt die fertige Datei mit der Endung .mp4, ein Doppelklick spielt sie ab.

Projektordner nach dem Rendern mit rot markierter fertiger MP4-Datei

Je nach Projekt legt Claude weitere Ordner und Notizdateien an, etwa für die Einzelbilder (frames) und den Ton (audio). Im Beispiel entstand zusätzlich eine große .mov-Datei für den Videoschnitt. Zum Abspielen, Teilen und Hochladen nimmst Du die MP4.

Soll etwas anders aussehen, etwa als zweite Fassung im Hochformat für Shorts, schreibst Du es in denselben Chat.

Tipp: Gib Farben als Farbcode, die Länge in Sekunden und jeden Text wörtlich vor. Was Du offenlässt, entscheidet Claude bei jedem Durchlauf neu.

Beispiele: Was andere mit Opus 5.5 animiert haben

Kurz nach dem Start zeigten Nutzer auf X (früher Twitter), was Opus 5.5 per Code baut. Dieser Beitrag wurde dort besonders oft angesehen:

Hier bat jemand um ein 15-sekündiges Showreel, also einen kurzen Zusammenschnitt, der zeigen sollte, was das Modell als Motion Designer kann. Der Prompt steht im Beitrag:

Derselbe Prompt auf der Aufwand-Stufe Maximal. So kannst Du beide Ergebnisse vergleichen:

Dieses Motion-Video entstand laut Beitrag in 19 Minuten, mit nur zwei nachgeschobenen Änderungen:

Wie sicher ist Claude Opus 5.5, und was gilt beim Datenschutz?

Laut Anthropic hat Opus 5.5 in den eigenen Verhaltenstests von allen bisher geprüften Modellen am besten abgeschnitten. Für Kundendaten eignen sich aber nur Team, Enterprise und die API, weil nur dort ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung angeboten wird.

In fast 2.000 Testszenarien prüft Anthropic, ob sich ein Modell so verhält wie vorgesehen. Opus 5.5 versuchte dabei rund 85 Prozent seltener als Opus 5, seine Grenzen zu umgehen (Anthropic).

Liest Claude für Dich Mails oder Webseiten, kann dort eine Prompt Injection stecken, also eine versteckte Anweisung, die die KI zu ungewollten Aktionen verleiten soll. In Anthropics Tests, auch bei der Sicherheitsfirma Gray Swan, wehrte Opus 5.5 solche Angriffe mindestens so gut ab wie Opus 5 (Ankündigung).

Eine Einschränkung nennt Anthropic selbst. Opus 5.5 vermutet in Tests oft, dass es gerade geprüft wird.

Wie es sich im echten Einsatz verhält, lässt sich dadurch schwerer vorhersagen. Lass Claude deshalb bei fremden Inhalten wie Mails oder Webseiten keine folgenreichen Aktionen ausführen, ohne das Ergebnis zu prüfen.

Datenschutz und EU

In Free, Pro und Max kann Anthropic Deine Chats zum Training nutzen, das kannst Du abschalten (Preisseite). Wie, zeigt das Claude Tutorial. Im Team-Tarif wird standardmäßig nicht mit Deinen Inhalten trainiert.

Für Kundendaten brauchst Du einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Er regelt nach DSGVO, wie der Anbieter personenbezogene Daten für Dich verarbeitet.

Anthropic stellt ihn für Team, Enterprise und die API bereit, für Free, Pro und Max nicht, auch wenn Du diese Tarife beruflich nutzt (Hilfe-Center).

Texte von Opus 5.5 tragen ein unsichtbares Wasserzeichen, ein statistisches Muster, mit dem sich prüfen lässt, ob Claude beteiligt war. Anthropic setzt es wegen des EU AI Act ein, des europäischen KI-Gesetzes.

Es kostet keine zusätzlichen Token und enthält keine persönlichen Merkmale (Anthropic). Wo Daten technisch verarbeitet werden, steht im Abschnitt für Entwickler.

Grenzen von Claude Opus 5.5

Opus 5.5 erzeugt keine fotorealistischen Bilder oder Videos, fehlt im kostenlosen Tarif, kennt nichts nach Juni 2026 und macht in ersten Fassungen sowie bei Recht und Steuern noch Fehler.

  • Bewegtbilder entstehen nur als Animationen aus Code, nicht wie bei einem KI-Videogenerator.
  • Erste Fassungen können Fehler enthalten. Prüfe Ergebnisse, bevor Du sie weitergibst.
  • Bei Recht, Steuern und der Verschlüsselung von Diagnosen für die Abrechnung haben unabhängige Tester schwächere Werte gemessen als bei Opus 5.
  • Neueres als Juni 2026 kennt Opus 5.5 nur über die Websuche oder Deine Unterlagen.

Für Entwickler: API, Modell-ID und Preise

Über die Claude API sprichst Du Opus 5.5 mit der Modell-ID claude-opus-5-5 an, bei Amazon Bedrock mit anthropic.claude-opus-5-5. Das Modell läuft außerdem über Claude Platform on AWS, Google Cloud und Microsoft Foundry (Dokumentation).

Die Preise laut Preisübersicht, je Million Token:

PostenOpus 5.5Opus 5
Eingabe / Ausgabe4 / 20 US-Dollar5 / 25 US-Dollar
Sammelaufträge (Batch), Eingabe / Ausgabe2 / 10 US-Dollar2,50 / 12,50 US-Dollar

Für das volle Kontextfenster von 1 Million Token gibt es keinen Aufschlag. Einen Fast mode mit bis zu 2,5-fachem Tempo gibt es als Forschungsvorschau für 8 US-Dollar je Million Eingabe-Token und 40 US-Dollar je Million Ausgabe-Token, nur direkt über die Claude API und auf Anfrage (Dokumentation).

Beim Umstieg von Opus 5 ändern sich vier Dinge:

  • Das Denken lässt sich nicht abschalten.
  • tool_choice mit „any“ oder „tool“ führt zu einem Fehler.
  • Denk-Blöcke sind an Modell und Gespräch gebunden.
  • computer_20251124 wird auf der Claude API und Google Cloud nicht mehr angenommen.

Eine Änderung merkst Du nicht an einer Fehlermeldung: Kurze Zwischenmeldungen zwischen Werkzeugaufrufen kommen als Denk-Blöcke und bleiben leer, solange thinking.display nicht gesetzt ist.

Über die Claude API wählst Du nur zwischen weltweiter Verarbeitung und reiner US-Verarbeitung, die 10 Prozent mehr kostet (Dokumentation). Ob Opus 5.5 bei Cloud-Anbietern wie Amazon Bedrock oder Google Cloud in einer EU-Region läuft, klärst Du beim Anbieter.

Firmen können außerdem eine Null-Datenspeicherung (Zero Data Retention) vereinbaren, bei der Anthropic Anfragen nicht speichert. Laut Ankündigung steht sie auch für Opus 5.5 bereit. Abgeschaltet wird Opus 5.5 laut Modellübersicht nicht vor dem 22. September 2027.

Für wen lohnt sich Claude Opus 5.5?

Opus 5.5 lohnt sich für alle, die Claude regelmäßig für anspruchsvolle Arbeit nutzen. Ob sich ein höherer Tarif rechnet, hängt davon ab, wie oft Du an Deine Limits stößt.

  • Für gelegentliche, einfache Fragen reicht Sonnet im kostenlosen Tarif.
  • Selbstständige und Kreative mit Konzepten, Auswertungen oder Animationen bekommen Opus 5.5 schon mit Claude Pro.
  • Wer lange Aufgaben in Claude Code laufen lässt, profitiert von den höheren Limits in Max.
  • Unternehmen greifen zu Team oder Enterprise, auch wegen des Vertrags zur Auftragsverarbeitung.

Fazit

Claude Opus 5.5 bringt laut Anthropic meist Leistung auf dem Niveau von Fable ohne Aufpreis ins normale Abo, und Dein Limit reicht dabei länger als mit Opus 5. Den größten Hebel hast Du beim Aufwand: Mittel reicht für die meisten Aufgaben, höhere Stufen nimmst Du gezielt.

Probier es mit einer Aufgabe aus, die ohnehin gerade ansteht, oder lass Dir die Umsatz-Animation aus diesem Artikel im Chat bauen.

Gratis KI Guide 2026 für mehr Zeit, Geld und Freiheit

Gratis KI Guide 2026 (im Wert von 19,99€)!

Habe endlich mehr Zeit, Geld & Freiheit dank KI-Online-Marketing...

  • Entdecke die goldene 6-Schritte-Prompt Formel für fast schon unfaire Ergebnisse
  • Bekomme 5 mächtige Experten-Prompts, die Dir sofort massiv Zeit sparen & mehr Umsatz bringen
  • Entdecke die BESTEN KI Tools (um die Konkurrenz abzuhängen)
  • Aktuell mit exklusivem Überraschungs-Bonus im Wert von 79,00€ (direkt nach dem gratis Download)
Hier kostenlos herunterladen

Häufige Fragen

Kann ich Claude Opus 5.5 kostenlos nutzen?

Nein. Im kostenlosen Tarif von Claude stehen nur Sonnet und Haiku zur Verfügung. Claude Opus 5.5 gibt es ab Claude Pro für 20 US-Dollar im Monat, außerdem in Max, Team und Enterprise. Entwickler zahlen über die API nach Verbrauch, pro Million Token (kleine Textbausteine) 4 US-Dollar für die Eingabe und 20 US-Dollar für die Ausgabe.

Ist Claude Opus 5.5 besser als ChatGPT?

Das hängt von der Aufgabe ab. In den Tests von Anthropic liegt Claude Opus 5.5 beim Programmieren und bei Wissensarbeit vor GPT-6 Astra von OpenAI, bei automatisierten Geschäftsabläufen und Wissenschaftsaufgaben liegt GPT-6 Astra vorn. Im unabhängigen Vals Index belegte Opus 5.5 kurz nach dem Start Platz 1. Am besten testest Du Deine typischen Aufgaben selbst.

Warum fehlt Claude Opus 5.5 in meinem Modellmenü?

Meist liegt es am Tarif: Im kostenlosen Tarif gibt es kein Opus-Modell. In Claude Code braucht Opus 5.5 mindestens Version 2.1.280. Ist Deine Version älter, aktualisierst Du Claude Code mit dem Befehl claude update und wählst das Modell danach mit /model opus.

Wie viel Text passt in Claude Opus 5.5?

Claude Opus 5.5 verarbeitet bis zu 1 Million Token auf einmal, laut Anthropic rund 555.000 Wörter. Das gilt in der API und in den bezahlten Claude-Tarifen. Eine einzelne Antwort kann bis zu 128.000 Token lang werden.

Wie aktuell ist das Wissen von Claude Opus 5.5?

Das verlässliche Wissen von Claude Opus 5.5 reicht bis Juni 2026. Was danach passiert ist, kennt das Modell nur, wenn Du die Websuche nutzt oder die Informationen selbst in den Chat gibst, zum Beispiel als Datei oder Link.

Kann Claude Opus 5.5 Bilder oder Videos erzeugen?

Nicht wie ein Bild- oder Videogenerator. Claude Opus 5.5 liest Text und Bilder und antwortet mit Text und Code. Animationen baut es mit HTML, CSS und JavaScript, zeigt sie als Artefakt im Chat oder macht mit Claude Code eine MP4-Datei daraus. Fotorealistische Szenen sind so nicht möglich.

Kann ich Claude Opus 5.5 lokal auf meinem Rechner betreiben?

Nein. Anthropic bietet Claude Opus 5.5 nur über die eigenen Claude-Apps, Claude Code, die Claude API und die Cloud-Plattformen Amazon Bedrock, Google Cloud und Microsoft Foundry an. Eine Version zum Herunterladen gibt es nicht.

Wann kommen Claude Sonnet 5.5 und Haiku 5.5?

Anthropic hat Claude Sonnet 5.5 und Haiku 5.5 für die Wochen nach dem Start von Opus 5.5 angekündigt, mit vielen der gleichen Verbesserungen bei Leistung, Effizienz und Sicherheit. Ein genaues Datum nennt Anthropic nicht.

Jan Weber

Jan Weber schreibt Tutorials für WPerfolg.