KI

Gemini Modelle: Übersicht, Abos und welches Modell wofür (mit Test)

Gemini-Modelle sind die KI-Versionen, mit denen Googles KI-Assistent Gemini Deine Fragen beantwortet. Manche antworten blitzschnell, andere denken gründlich nach.

Welches Modell steckt in welchem Abo, und welches nimmst Du für eine kurze E-Mail oder für eine Berechnung, die am Ende stimmen muss?

Hier bekommst Du alle aktuellen Modelle auf einen Blick und eine klare Empfehlung, welches Du für welche Aufgabe wählst.

Außerdem zeigen wir Dir, wie Du Gemini gründlicher nachdenken lässt. Ein eigener Test zeigt, warum sich die richtige Wahl lohnt.

Das Wichtigste in Kürze

In der Gemini-App gibt es vier Textmodelle: 3.5 Flash-Lite für schnelle Antworten, 3.8 Flash für den Alltag, 3.1 Pro und 4 Argon für schwierige Aufgaben. Ohne Abo wählt Gemini Modell und Denkaufwand selbst, meist Flash-Lite. Flash wählst Du ab dem Abo Google AI Plus, Argon ab dem Abo Google AI Pro. Mit Abo stellst Du ein, wie gründlich Gemini nachdenkt.

  • Muss ein Ergebnis stimmen, nimm Argon oder stell bei Flash den Denkaufwand auf Hoch.
  • Ohne Abo lässt Du die automatische Modellauswahl eingeschaltet, sonst antwortet immer Flash-Lite.
  • Ein höherer Denkaufwand macht Antworten gründlicher, verbraucht aber mehr von Deinem Nutzungslimit.
  • Wichtige Zahlen solltest Du selbst nachrechnen, denn auch starke Modelle verrechnen sich manchmal.
  • Verwechsle nicht das Abo Google AI Pro mit dem Modell Gemini Pro.
Inhaltsverzeichnis
  1. Welche Modelle gibt es?
  2. Die vier Modelle im Vergleich
  3. Welches Modell in welchem Abo?
  4. Welches Modell wofür? Mit Test
  5. Was ist der Denkaufwand?
  6. Modell auswählen
  7. Modelle für Bilder, Videos, Musik
  8. Nutzungslimits und Kontextfenster
  9. API und Google AI Studio
  10. Neue und ältere Modelle
  11. Modell fehlt? Mögliche Gründe
  12. Fazit
  13. Häufige Fragen

Welche Gemini-Modelle gibt es?

In der Gemini-App gibt es vier Textmodelle: 3.5 Flash-Lite, 3.8 Flash, 3.1 Pro und 4 Argon. Welche davon Du selbst auswählen kannst, hängt von Deinem Abo ab. Dazu kommen eigene Modelle für Bilder, Videos und Musik.

Mit „Gemini-App“ meinen wir in diesem Artikel Gemini im Browser auf gemini.google.com und die Gemini-App auf dem Handy. Die Google-Hilfe nennt für beide dieselben Modelle.

Die Tabelle zeigt jedes Modell mit dem Abo, in dem Du es bekommst (Google-Hilfe zu den Gemini-Modellen):

ModellAm besten fürVerfügbar
Gemini 3.5 Flash-Liteschnelle Antworten auf einfache Fragenin allen Tarifen, ohne Abo meist automatisch
Gemini 3.8 Flashdie meisten Alltagsaufgabenab Google AI Plus; die Version 3.8 nennt Google für die Abos Google AI Pro und Ultra
Gemini 3.1 Prokomplexe Aufgaben, Programmieren, Analysenab Google AI Pro; in Google AI Plus nur noch, bis Google das Abo umstellt (siehe Abo-Vergleich)
Gemini 4 Argondas stärkste Modell in der App, für schwierige und wichtige Aufgabenab Google AI Pro
Nano Banana 2 und 2.1Bilder erstellen und bearbeiten2 kostenlos, 2.1 mit jedem Abo
Gemini Omnikurze Videos mit Tonab Google AI Plus
Lyria 3.5Songs mit Gesang und InstrumentenMusik in allen Tarifen
Gemini 4 CarbonGoogles stärkstes Modellnoch nicht in der App

Was bedeuten Flash-Lite, Flash, Pro und Argon?

Der Name zeigt, wofür ein Modell gebaut ist. Die Zahl davor steht für die Generation.

  • Flash-Lite: das schnellste und sparsamste Modell
  • Flash: schnell und trotzdem leistungsstark, der Allrounder für die meisten Aufgaben
  • Pro: denkt gründlicher nach, für knifflige Aufgaben
  • Argon: das stärkste Modell der Generation 4, das Du in der App nutzen kannst

An der Zahl allein erkennst Du nicht, welches Modell stärker ist. Flash erneuert Google viel öfter: Seit Juli 2026 kamen 3.6, 3.7 (nur in der API) und 3.8 Flash. Pro steht seit Februar 2026 bei 3.1 (Änderungsprotokoll der Gemini API).

Für schwierige Aufgaben ist trotzdem weiterhin Pro gedacht, auch wenn 3.8 Flash neuer ist.

Wichtig: „Pro“ hat bei Google zwei Bedeutungen. Gemini Pro ist ein Modell. Google AI Pro heißt der Tarif für 21,99 Euro im Monat (Google-Abos), in dem Du neben dem Modell Pro auch Argon nutzt.

Flash-Lite, Flash, Pro und Argon im Vergleich

Flash-Lite und Flash sind auf Tempo ausgelegt, Pro und Argon auf gründliches Nachdenken. Die Steckbriefe zeigen, wofür sich jedes Modell eignet und in welchem Abo Du es bekommst.

Zusätzlich stellst Du bei jedem Modell den Denkaufwand ein, also wie gründlich es nachdenkt. Voreingestellt ist die Stufe Niedrig, mit der Gemini am schnellsten antwortet.

Gemini 3.5 Flash-Lite: schnell für einfache Fragen

Flash-Lite ist auf Tempo gebaut. Für kurze Alltagsfragen und einfache Aufgaben liefert es am schnellsten eine Antwort (Google-Hilfe).

  • Version: Gemini 3.5 Flash-Lite, erschienen am 21. Juli 2026, das schnellste Modell der 3.5-Reihe (Google-Blog). Der Testdienst Artificial Analysis misst rund 450 Token pro Sekunde. Ein Token ist ein Wortteil.
  • Gut für: kurze Fragen, eine Betreffzeile finden, Texte umformulieren oder übersetzen
  • Verfügbar: in allen Tarifen. Ohne Abo beantwortet Flash-Lite die meisten Fragen. Mit Abo springt es ein, wenn Dein Nutzungslimit erreicht ist, also die Menge, die Du in einem bestimmten Zeitraum nutzen darfst.

Gemini 3.8 Flash: das Allround-Modell

Flash ist das Modell für die meisten Alltagsaufgaben. Google beschreibt es als schnelles und trotzdem leistungsstarkes Modell (Google-Hilfe).

  • Version: Gemini 3.8 Flash, erschienen am 2. September 2026 (Google-Blog)
  • Gut für: E-Mails, Zusammenfassungen, Ideen sammeln, Texte überarbeiten oder kurz etwas übersetzen
  • Verfügbar: ab Google AI Plus. Für Google AI Plus nennt Google nur „Flash“ ohne Versionsnummer. Die Version 3.8 nennt Google ausdrücklich für Google AI Pro und Ultra. Welche Version Du hast, siehst Du in der geöffneten Modellliste.

Bei Zahlen solltest Du genau hinschauen. In unserem Rechentest verrechnete sich 3.8 Flash auf der Stufe Niedrig, auf Hoch lag es richtig.

Gemini 3.1 Pro: gründlich bei komplexen Aufgaben

Gemini 3.1 Pro ist für logisches Schlussfolgern gebaut, also für komplexe Prompts, anspruchsvolles Programmieren und schwierige Probleme (Google-Hilfe). Seit es Argon gibt, ist Pro dafür nur noch die zweite Wahl.

  • Version: Gemini 3.1 Pro, erschienen am 19. Februar 2026 (Versionshinweise von Gemini)
  • Gut für: knifflige Aufgaben, wenn Argon bei Dir fehlt
  • Verfügbar: in Google AI Pro und Ultra, in Google AI Plus nur noch, bis Google das Abo umstellt (siehe Abo-Vergleich). Ohne Abo antwortet Pro nur, wenn die automatische Auswahl es für eine Frage wählt.

Wann sich Pro trotzdem lohnt, steht in unserer Empfehlung.

Gemini 4 Argon: das stärkste Modell in der App

Argon ist das neueste und stärkste Modell in der Gemini-App. Es denkt besonders gründlich nach und ist für komplexe Aufgaben mit vielen Schritten gebaut (Google-Hilfe).

  • Version: Gemini 4 Argon, seit dem 13. Oktober 2026 schrittweise für Google AI Pro und Ultra eingeführt (Versionshinweise von Gemini)
  • Gut für: wichtige Texte und Konzepte, lange Dokumente, Programmieren, Berechnungen, die stimmen müssen
  • Verfügbar: ab Google AI Pro, mit den höchsten Limits in Google AI Ultra (Google-Abos)

In unabhängigen Ranglisten liegt Argon weit vor Flash (siehe Ranglisten).

Wie sich Argon in neun Praxisaufgaben gegen Claude und ChatGPT schlägt, zeigt unser Test von Gemini 4 Argon:

Welches Gemini-Modell bekommst Du in welchem Abo?

Ohne Abo wählt Gemini das Modell selbst, meist Flash-Lite. Mit Google AI Plus wählst Du Flash-Lite und Flash, ab Google AI Pro alle vier Modelle bis hin zu Argon.

Was Du bekommstKostenlosGoogle AI PlusGoogle AI ProGoogle AI Ultra
Preis im Monat0 Euro4,99 Euro21,99 Euro99,99 oder 219,99 Euro
Textmodelle im Chatautomatische Auswahl (meist Flash-Lite, bei Bedarf Flash oder Pro); ist sie ausgeschaltet, nur Flash-LiteFlash-Lite, Flash (Pro nur noch, bis Google das Abo umstellt)Flash-Lite, Flash, Pro, ArgonFlash-Lite, Flash, Pro, Argon
NutzungslimitGrundmenge2-mal so hoch4-mal so hoch5- oder 20-mal so hoch wie Google AI Pro, je nach Variante
Kontextfenster32.000 Token128.000 Token1 Million Token1 Million Token
BilderNano Banana 2Nano Banana 2.1Nano Banana 2.1Nano Banana 2.1
Videosneinja, Gemini Omnija, Gemini Omnija, Gemini Omni

Das Kontextfenster ist die Textmenge, die Gemini auf einmal berücksichtigt (wie viel Text hineinpasst). Die Preise gelten für Deutschland.

Hinweis zu Google AI Plus: In der Hilfe zu den Gemini-Modellen steht für Plus noch das Modell Pro. Laut der Google-Hilfe zu den Änderungen bekommt Plus aber künftig nur noch Flash-Lite und Flash. Wann das für Dich gilt, erfährst Du per E-Mail von Google.

Unsere Empfehlung: Google AI Pro ist der passende Tarif, wenn Du Argon nutzen willst, regelmäßig lange PDFs auswertest oder mit Plus oft ans Limit stößt. Dort bekommst Du alle vier Modelle, 1 Million Token Kontextfenster und das 4-fache Limit der kostenlosen Version.

Für ein Abo musst Du in Deutschland mindestens 18 Jahre alt sein (Google-Hilfe).

Welche Gemini-Modelle sind kostenlos?

Kostenlos nutzt Du vor allem Flash-Lite. Seit dem 9. Oktober 2026 kannst Du ohne Abo kein Modell mehr selbst auswählen (Google-Hilfe).

Stattdessen nutzt Gemini die automatische Modellauswahl, in der App auch „Auto“ genannt. Google beschreibt sie so:

  • Die meisten Fragen beantwortet Flash-Lite, damit die Antwort schnell kommt.
  • Braucht eine Frage mehr Nachdenken, kann Gemini Flash oder Pro einsetzen.
  • Neben dem Modell wählt Gemini dabei auch den passenden Denkaufwand selbst.

Lass die automatische Auswahl am besten eingeschaltet. Schaltest Du sie aus, antwortet immer Flash-Lite, auch bei schwierigen Fragen.

Den Schalter findest Du laut Google-Hilfe unter Einstellungen > Nutzungslimits ganz unten.

Die Stufen des Denkaufwands gibt es laut Google-Hilfe zwar auch ohne Abo. Wo Du sie dort von Hand einstellst, beschreibt Google aber nicht. Mit eingeschalteter automatischer Auswahl musst Du das auch nicht, denn Gemini wählt die Stufe dann selbst.

Viele Funktionen kosten ebenfalls nichts, etwa die ausführliche Recherche Gemini Deep Research und die Arbeitsfläche Gemini Canvas.

Welches Gemini-Modell wofür? Unsere Empfehlung mit Test

Für die meisten Alltagsaufgaben reicht Flash. Für schwierige Aufgaben und Zahlen, die stimmen müssen, nimmst Du Argon, das stärkste Modell der App.

3.1 Pro brauchst Du nur, wenn Argon bei Dir fehlt. Das kann passieren, solange Google Argon noch schrittweise einführt.

Mit Google AI Plus fehlt Argon ganz. Dort ist Pro nur noch dabei, bis Google das Abo umstellt.

AufgabeModellDenkaufwand
kurze Fragen, übersetzen, umformulierenFlash-Lite oder FlashNiedrig
E-Mails, Zusammenfassungen, IdeenFlashNiedrig oder Mittel
Berechnungen, Tabellen, ZahlenArgon, mit Google AI Plus FlashArgon: voreingestellt, Flash: Hoch; Ergebnis nachrechnen
lange Dokumente und Verträge auswertenArgonMittel oder Hoch
Programmieren, kleine Apps im CanvasArgonHoch
wichtige Texte, Konzepte, StrategienArgonMittel oder Hoch
ohne Aboautomatische Auswahl eingeschaltet lassenwählt Gemini selbst

Bevor Du Verträge oder andere Dokumente hochlädst, schwärze Namen, Adressen und Kontodaten, und lade nur hoch, was Du weitergeben darfst. Bei Verträgen ersetzt Gemini keine rechtliche Prüfung. Wichtige Stellen liest Du selbst nach.

Für einfache Fragen nimmst Du besser Flash. Stärkere Modelle wie Pro und ein hoher Denkaufwand verbrauchen mehr von Deinem Nutzungslimit.

Unser Test: dieselbe Rechenaufgabe für alle vier Modelle

Im Rechentest mit 3.5 Flash-Lite, 3.8 Flash, 3.1 Pro und 4 Argon rechneten auf dem voreingestellten Denkaufwand Niedrig drei von vier Gemini-Modellen richtig. Ausgerechnet 3.8 Flash verrechnete sich und übersah den Fehler in der eigenen Probe.

Jedes Modell bekam die Aufgabe in einem neuen Chat, am 29. Oktober 2026 im Browser mit dem Abo Google AI Ultra. Du kannst die Aufgabe kopieren und selbst ausprobieren:

Ein Café verkauft Kaffee für 3,40 € und Kuchen für 4,20 €. Am Samstag wurden 132 Artikel verkauft, der Umsatz lag bei 498,40 €. Wie viele Kaffees und wie viele Kuchen wurden verkauft? Zeig kurz den Rechenweg.

Richtig sind 70 Kaffees und 62 Kuchen. 70 mal 3,40 Euro ergibt 238,00 Euro, 62 mal 4,20 Euro ergibt 260,40 Euro, zusammen 498,40 Euro.

Modell und DenkaufwandErgebnisRechenweg
3.5 Flash-Lite, Niedrigrichtigmit Code gerechnet
3.8 Flash, Niedrigfalsch: 68 Kaffees und 64 KuchenGleichungen richtig, Division falsch, Probe falsch
3.1 Pro, Niedrigrichtigsauber in einzelnen Schritten
4 Argon, Niedrigrichtigfünf Schritte, Probe stimmt
3.8 Flash, HochrichtigGleichungen und Probe richtig

3.8 Flash stellte die Gleichungen richtig auf. Beim letzten Teilen verrechnete es sich: 49,60 geteilt durch 0,80 ergibt 62, nicht 64.

Heikel war die Probe von 3.8 Flash. Es rechnete 68 mal 3,40 plus 64 mal 4,20 und schrieb als Ergebnis 498,40 Euro hin. Richtig wären 500,00 Euro gewesen, die Probe hat den Fehler also verdeckt:

Rechenweg von Gemini 3.8 Flash mit falscher Division und falscher Probe, beides rot markiert

So sieht die Antwort von Argon mit richtiger Probe aus:

Antwort von Gemini 4 Argon mit dem Ergebnis 70 Kaffees und 62 Kuchen und der richtigen Probe, beides rot markiert

Überrascht hat uns 3.5 Flash-Lite, das kleinste Modell.

Es rechnete mit Code, also einem kleinen Rechenprogramm. Das erkennst Du am Eintrag Code einblenden oben rechts in der Antwort.

Das Ergebnis von Flash-Lite stimmte:

Antwort von Gemini 3.5 Flash-Lite mit dem Eintrag Code einblenden und dem richtigen Ergebnis 70 Kaffees und 62 Kuchen, beides rot markiert

Zweiter Versuch: 3.8 Flash mit Denkaufwand Hoch

Danach haben wir 3.8 Flash dieselbe Aufgabe noch einmal gestellt, in einem neuen Chat und mit dem Denkaufwand Hoch. Diesmal stimmten Ergebnis und Probe.

Im Knopf für die Modellauswahl stand dabei „Flash Hoch“:

Knopf mit der Aufschrift Flash Hoch, rot markiert

Das Ergebnis lautete diesmal 70 Kaffees und 62 Stück Kuchen:

Antwort von Gemini 3.8 Flash auf Hoch mit dem richtigen Ergebnis 70 Kaffees und 62 Stück Kuchen, rot markiert

Das war je Einstellung eine einzelne Aufgabe mit einem Durchlauf, bei anderen Aufgaben kann es anders ausgehen.

Der Test zeigt aber, dass sich auch ein gutes Modell verrechnen und den Fehler in der eigenen Probe übersehen kann. Mit mehr Denkaufwand blieb genau dieser Fehler aus.

Für Zahlen, die stimmen müssen, nimmst Du also Argon oder stellst bei Flash den Denkaufwand auf Hoch. Rechne das Ergebnis trotzdem kurz nach.

Was sagen unabhängige Ranglisten?

Unabhängige Ranglisten sehen einen deutlichen Abstand zwischen Flash und Argon:

  • Im Gesamtindex des Testdienstes Artificial Analysis (Version 5.0) kommt Argon mit hohem Denkaufwand auf rund 50 Punkte. 3.8 Flash erreicht auf Hoch rund 31, auf der voreingestellten Stufe Niedrig nur rund 22. 3.5 Flash-Lite kommt auf rund 12.
  • In der Text-Rangliste der Arena bewerten Menschen Antworten blind. Dort stehen Carbon (vorläufig) auf Platz 1, Argon auf Platz 2 und 3.8 Flash (vorläufig) auf Platz 10, jeweils mit hohem Denkaufwand (Rangliste vom 27. Oktober 2026).

Googles eigene Messwerte (Benchmarks) zu Argon findest Du im Abschnitt Benchmarks unseres Argon-Tests, dort noch mit Werten aus einer älteren Version des Gesamtindex.

Was ist der Denkaufwand (Niedrig, Mittel, Hoch)?

Der Denkaufwand legt fest, wie gründlich ein Gemini-Modell nachdenkt, bevor es antwortet. Es gibt die drei Stufen Niedrig, Mittel und Hoch (Google-Hilfe).

Mit Abo stellst Du die Stufe selbst ein. Ohne Abo wählt die automatische Auswahl sie für Dich (siehe kostenlose Modelle).

StufeBeschreibung in der AppWofür
Niedrig„Schnell und effizient“einfache Fragen, kurze Texte; voreingestellt
Mittel„Ausgewogener Tiefgang“Alltagsaufgaben mit etwas Struktur, etwa Notizen ordnen
Hoch„Besonders gründlich“komplexe Aufgaben mit mehreren Schritten, etwa Berechnungen oder Vergleiche

Wählst Du nichts, nutzt Gemini die Stufe Niedrig. Die Einstellung gilt für den ganzen Chat, auch wenn Du ihn später wieder öffnest (Google-Hilfe).

In unserem Konto mit Google AI Ultra stand der Haken ebenfalls bei Niedrig, auch beim stärksten Modell Argon.

Für eine schwierige Aufgabe stellst Du die Stufe deshalb selbst höher, wie in Schritt 3 der Anleitung. Die Antwort wird dann gründlicher, Du wartest aber länger und verbrauchst mehr von Deinem Nutzungslimit.

Einen eigenen Eintrag „Thinking“, wie ihn ältere Anleitungen beschreiben, gibt es nicht mehr.

Was ist mit Gemini Deep Think?

Deep Think ist die gründlichste Denkstufe von Gemini, bisher nur im Abo Google AI Ultra. Laut Google-Hilfe wird Deep Think durch Gemini 4 Argon ersetzt, weil Argon die Fähigkeiten von Deep Think übertrifft.

Die Hilfe beschreibt den Weg über das Modell Pro und dort den Denkaufwand Deep Think. In unserem Konto mit Google AI Ultra stand Deep Think dort am 29. Oktober 2026 nicht mehr, der Denkaufwand bot nur Niedrig, Mittel und Hoch.

Für die schwierigsten Aufgaben nimmst Du deshalb Argon mit dem Denkaufwand Hoch. Das geht schon ab Google AI Pro.

Gemini-Modell auswählen: Schritt für Schritt

Modell und Denkaufwand wählst Du über den Knopf rechts im Eingabefeld. Selbst auswählen kannst Du das Modell nur mit einem Abo. Ohne Abo entscheidet Gemini selbst (siehe kostenlose Modelle).

Am Computer im Browser gehst Du so vor. Unsere Bilder zeigen Gemini mit dem Abo Google AI Ultra.

  1. Öffne gemini.google.com und klicke rechts im Eingabefeld, neben dem Mikrofon, auf den Namen des aktuellen Modells, im Bild Argon.
Knopf Argon rechts im Eingabefeld von Gemini, rot markiert

Fährst Du mit der Maus über den Knopf, erscheint der Hinweis „Modell wechseln“ mit dem Tastenkürzel Strg + Umschalttaste + M.

  1. Klicke in der Liste auf das Modell, das Du nutzen willst, zum Beispiel 3.8 Flash.
Geöffnete Modellauswahl mit 3.5 Flash-Lite, 3.8 Flash, 3.1 Pro und 4 Argon, der Eintrag 3.8 Flash rot markiert

Der Haken zeigt das aktive Modell, im Bild noch 4 Argon. Modelle mit Schloss-Symbol gehören zu einem höheren Abo.

Nach dem Klick steht im Knopf nur noch der Kurzname, bei 3.8 Flash also „Flash“. Daran erkennst Du, dass der Wechsel geklappt hat.

  1. Klicke noch einmal auf den Knopf und zeige mit der Maus auf Denkaufwand. Rechts daneben öffnet sich ein kleines Menü: Wähle dort Niedrig, Mittel oder Hoch.
Eintrag Denkaufwand und Untermenü mit den Stufen Niedrig, Mittel und Hoch, beides rot markiert

Der Haken im Untermenü zeigt jetzt die gewählte Stufe, im Bild Niedrig.

Wechselst Du später das Modell, wirf noch einmal einen Blick auf den Denkaufwand. In unserem Ultra-Konto sprang er beim Modellwechsel auf Niedrig zurück.

Nach einer schwierigen Aufgabe im selben Chat stellst Du den Denkaufwand wieder auf Niedrig, sonst gehen auch einfache Fragen mit hoher Stufe aufs Limit.

Modell in der Handy-App wechseln

In der Gemini-App auf dem Handy funktioniert es ähnlich. Laut Google-Hilfe gehst Du so vor:

  1. Tippe unten im Chatfenster auf das gewählte Modell.
  2. Tippe das Modell an, das Du nutzen willst.
  3. Wähle bei Bedarf den Denkaufwand.

So siehst Du, welches Modell geantwortet hat

Bei der automatischen Auswahl weißt Du nicht sofort, welches Modell eine Antwort geschrieben hat. Laut Google-Hilfe findest Du es im Browser so heraus:

  1. Klicke unter der Antwort auf das Dreipunkt-Menü.
  2. Wähle Denkschritte anzeigen.
  3. Scrolle ganz nach unten. Dort steht das verwendete Modell.

In der Handy-App heißt der Eintrag im Dreipunkt-Menü Antwortdetails ansehen.

In unseren Chats mit selbst gewähltem Modell fanden wir den Eintrag nicht. Dort brauchst Du ihn auch nicht, denn der Knopf im Eingabefeld zeigt das Modell.

Bilder, Videos und Musik: die kreativen Gemini-Modelle

Für Bilder nutzt Gemini die Modelle Nano Banana, für Videos Gemini Omni und für Musik Lyria 3.5. Diese Modelle stehen nicht in der Modellauswahl. Sie arbeiten im Hintergrund, sobald Du ein Bild, ein Video oder einen Song erstellen lässt. Wie das bei Bildern Schritt für Schritt geht, zeigt unser Artikel Gemini Bilder erstellen.

ModellWofürVerfügbar
Nano Banana 2Bilder erstellen und bearbeitenkostenlos
Nano Banana 2.1laut Google das beste Bildmodell in Geminimit jedem Abo von Google AI
Nano Banana Proein Bild über „Mit Pro wiederholen“ neu erstellenab Google AI Plus
Gemini Omni 1.1 FlashVideos mit Ton, 10 Sekunden lang, auch aus bis zu 5 Fotos (Videoseite)ab Google AI Plus
Lyria 3.5Songs mit Gesang und Instrumenten, bis zu 3 Minuten (Musikseite)Musik in allen Tarifen

Ein Bild startest Du über das Plus-Symbol (+) links im Eingabefeld. Im Menü wählst Du Bild erstellen und beschreibst dann Dein Bild:

Menü hinter dem Plus-Symbol mit Bild erstellen, Video erstellen und Musik erstellen, der Eintrag Bild erstellen rot markiert

Im selben Menü findest Du auch Video erstellen und Musik erstellen. Das frühere Videomodell Veo hat Google in der App durch Omni ersetzt (Videoseite).

Was Lyria kann, zeigt Google auf der Musikseite. Wie Du Bilder und Videos Schritt für Schritt erstellst, erklärt unser Gemini Tutorial.

Nano Banana gibt es nicht nur in Gemini. Bei Higgsfield* nutzt Du das Modell zusammen mit Bild- und Videomodellen anderer Anbieter unter einem Konto. Wie das geht, erklärt unser Higgsfield-Tutorial.

Nutzungslimits und Kontextfenster: Wie viel geht mit welchem Modell?

Wie viel Du mit Gemini arbeiten kannst, hängt vor allem vom Abo ab. Google AI Plus hat das 2-fache Limit der kostenlosen Version, Google AI Pro das 4-fache und Ultra noch einmal das 5- oder 20-fache von Google AI Pro (Google-Hilfe). Feste Nachrichtenzahlen je Modell gibt Google nicht an.

Die Limits richten sich nach der Rechenleistung. Sie erneuern sich alle 5 Stunden, bis Du Dein Wochenlimit erreichst (Google-Hilfe).

Mehr verbrauchen laut Google das Modell Pro und andere erweiterte Modelle, also die stärkeren Modelle. Dasselbe gilt für einen hohen Denkaufwand, Deep Research sowie Bilder, Videos und Musik.

Auch lange Chats zählen stärker. Gemini liest dabei jedes Mal den ganzen Verlauf neu.

Tipp: Starte für ein neues Thema einen neuen Chat. Das empfiehlt auch Google, um Nutzung zu sparen (Google-Hilfe).

Ist Dein Limit mit Abo aufgebraucht, chattest Du mit Flash-Lite weiter. So siehst Du Deinen Stand:

  1. Klicke links unten auf das Zahnrad (Einstellungen), direkt neben Deinem Namen. In der Handy-App öffnest Du zuerst oben links das Menü mit den drei Strichen.
  2. Wähle im Bereich Konto den Eintrag Nutzungslimits.
Menü hinter dem Zahnrad mit dem Bereich Konto, der Eintrag Nutzungslimits rot markiert

Die Seite zeigt zwei Bereiche: Deine aktuelle Nutzung mit einem Balken und Dein wöchentliches Limit, jeweils mit dem Zeitpunkt, an dem sie zurückgesetzt werden. Rechts daneben steht, wie viel Prozent Du schon genutzt hast.

Seite Nutzungslimits im Abo Ultra mit den Bereichen Aktuelle Nutzung (26 % genutzt) und Wöchentliches Limit (1 % genutzt), rot markiert

Wie viel Text passt hinein (Kontextfenster)?

Das Kontextfenster umfasst Chatverlauf und hochgeladene Dateien zusammen. Wie groß es ist, hängt vom Abo ab (Google-Hilfe):

  • kostenlos: 32.000 Token
  • Google AI Plus: 128.000 Token
  • Google AI Pro und Ultra: 1 Million Token

1 Million Token reichen laut Google für bis zu 1.500 Seiten Text oder 30.000 Zeilen Code. Rechnerisch passen damit in 32.000 Token rund 50 Seiten, in 128.000 Token rund 190 Seiten.

Ist eine Datei größer als das Fenster, kann Gemini Details übersehen.

Gemini-Modelle in der API und in Google AI Studio

Entwickler nutzen die Gemini-Modelle über die API, eine Schnittstelle für eigene Programme, und zahlen dort je Token. Ein Abo der Gemini-App ist keine Pauschale für die API. Nutzt Du Gemini nur im Browser oder in der App, kannst Du diesen Abschnitt überspringen.

In der API tragen die Modelle feste Namen mit Versionsnummer, etwa gemini-3.8-flash. 3.1 Pro läuft dort noch als Vorschau, also als Version, die Google noch nicht als fertig freigegeben hat. Außerdem gibt es Modelle, die in der App fehlen, zum Beispiel für Sprachausgabe (Modellübersicht der Gemini API).

Die aktuellen Preise je Modell nennt Google in US-Dollar auf der Preisseite der Gemini API.

Zum Ausprobieren gibt es Google AI Studio, Googles Web-Werkzeug für die API-Modelle. Mit Google AI Pro oder Ultra bekommst Du dort höhere Kontingente und Zugriff auf Argon, im kostenlosen Plan nicht (Google AI Studio).

Neue und ältere Gemini-Modelle: Carbon, 3.5 Pro und 2.5

Gemini 4 Carbon ist angekündigt, in der App aber noch nicht nutzbar. Gemini 2.5 Pro und ältere Modelle kannst Du in der App nicht mehr auswählen.

Gemini 4 Carbon: angekündigt, noch nicht in der App

Am 28. Oktober 2026 hat Google Gemini 4 Carbon als sein bisher stärkstes Modell vorgestellt, mit Stärken bei Cybersicherheit und langen, mehrstufigen Aufgaben (Google-Blog).

Zuerst bekommen Carbon nur ausgewählte Fachleute für Cyberabwehr. Entwickler, Unternehmen und Privatnutzer sollen es so bald wie möglich bekommen, ein Termin steht noch nicht fest. Was über Start, Sicherheit und Preise bisher bekannt ist, zeigt unser Überblick zu Gemini 4 Carbon.

Auch unabhängige Ranglisten sehen Carbon vorn: In der Arena steht es vorläufig auf Platz 1, im Gesamtindex von Artificial Analysis kommt es auf rund 59 Punkte. Die Werte von Argon und Flash stehen unter Ranglisten.

Gemini 3.5 Pro, 2.5 Pro und andere ältere Modelle

Gemini 3.5 Pro hat Google im Mai 2026 angekündigt (Google-Blog). Im Juli 2026 testete Google es noch mit Partnern (Google-Blog), erschienen ist es bisher nicht. Das aktuelle Pro-Modell ist weiterhin 3.1 Pro.

Auch Gemini 2.5 Pro, 2.5 Flash und noch ältere Modelle fehlen in der App. In der API nutzen die 2.5-Modelle seit dem 18. September 2026 nur noch Entwickler, die sie schon vorher verwendet haben (Änderungsprotokoll der Gemini API).

So haben sich die Gemini-Modelle seit November 2025 entwickelt, nach den Versionshinweisen von Gemini, dem Änderungsprotokoll der Gemini API und dem Google-Blog zu 3.8 Flash:

DatumWas sich geändert hat
18.11.2025Gemini 3 Pro kommt in die App
17.12.2025Gemini 3 Flash wird das Standardmodell
19.02.2026Gemini 3.1 Pro löst 3 Pro ab
19.05.2026Gemini 3.5 Flash wird Standard, das Videomodell Gemini Omni startet
21.07.2026Gemini 3.6 Flash und 3.5 Flash-Lite erscheinen
13.08.2026Gemini 3.7 Flash erscheint nur in der API (seit 08.10.2026 durch 3.8 Flash abgelöst)
02.09.2026Gemini 3.8 Flash für Google AI Pro und Ultra
09.10.2026ohne Abo nur noch automatische Auswahl (Google-Hilfe)
13.10.2026Gemini 4 Argon für Google AI Pro und Ultra
28.10.2026Gemini 4 Carbon angekündigt

Modell fehlt oder heißt anders? Mögliche Gründe

Fehlt ein Gemini-Modell in der Auswahl, liegt es meist am Abo: Welche Modelle Du siehst, hängt von Deinem Tarif ab. Prüfe deshalb zuerst Dein Abo.

Was Du siehstGrund und Lösung
Keine Modellauswahl, Gemini wählt selbstDu nutzt Gemini ohne Abo. Seit dem 9. Oktober 2026 gibt es dort nur die automatische Auswahl.
Argon fehlt oder hat ein SchlossArgon gibt es ab dem Abo Google AI Pro. Hast Du Google AI Pro oder Ultra, nimm bis zur Freischaltung 3.1 Pro.
Pro fehlt mit Google AI PlusGoogle streicht das Modell Pro für Plus schrittweise. Für die Modelle Pro und Argon brauchst Du das Abo Google AI Pro.
Namen ohne Versionsnummer, etwa nur „Flash“Nach der Auswahl zeigt der Knopf nur den Kurznamen. Die Nummern stehen in der geöffneten Liste.
„Medium“ statt „Mittel“Die deutsche Google-Hilfe schreibt teils „Medium“. Gemeint ist dieselbe Stufe.
Kein Eintrag „Thinking“Den gibt es nicht mehr. Stell stattdessen den Denkaufwand höher.
Deep Think fehltGoogle ersetzt Deep Think durch Argon. Nimm stattdessen Argon mit dem Denkaufwand Hoch.
Aufgabenmodus (Task) fehltIm Aufgabenmodus erledigt Gemini Aufgaben selbstständig. Es gibt ihn nur mit Google AI Pro oder Ultra und nicht im Europäischen Wirtschaftsraum (Google-Hilfe).
Andere Modelle im Arbeits- oder SchulkontoDort hängen die Modelle von der Lizenz Deiner Firma oder Schule ab.
Plötzlich antwortet Flash-LiteMit Abo: Dein Nutzungslimit ist erreicht, nach dem Zurücksetzen nutzt Du wieder Dein Modell. Ohne Abo: Die automatische Auswahl ist ausgeschaltet, dann antwortet immer Flash-Lite.
Gemma ist nicht in der ListeGemma sind offene Modelle von Google, die Entwickler zum Beispiel auf eigenen Rechnern betreiben. In der Gemini-App gibt es sie nicht.
Gemini Nano ist nicht in der ListeGemini Nano ist Googles Modell, das direkt auf Android-Geräten läuft, ohne Daten in die Cloud zu schicken (Android-Doku). In der Modellauswahl der Gemini-App steht es nicht.

Die vier Gemini-Modelle, die Abos und unser Test auf einen Blick:

Infografik: die vier Gemini-Modelle Flash-Lite, Flash, Pro und Argon mit Einsatzzweck und nötigem Abo, die Stufen des Denkaufwands, Ergebnis des Rechentests und Empfehlung je Aufgabe

Fazit

Welches Gemini-Modell Du nutzen kannst, legt vor allem Dein Abo fest. Kostenlos arbeitet meist Flash-Lite, mit Google AI Pro hast Du die volle Auswahl bis hin zu Argon.

Für E-Mails und Zusammenfassungen genügt Flash. Geht es um Zahlen, nimm Argon oder stell bei Flash den Denkaufwand auf Hoch. Lange Verträge wertest Du am besten mit Argon aus. Wichtige Ergebnisse prüfst Du trotzdem selbst.

Probier es gleich mit unserer Testaufgabe aus. Wie das Ganze bei ChatGPT aussieht, zeigt unser Artikel ChatGPT Modelle. Wie Gemini direkt gegen ChatGPT abschneidet, zeigt unser Vergleich ChatGPT vs. Gemini. Den Vergleich mit Claude und weiteren KIs liest Du in Welche KI ist die beste?

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Häufige Fragen

Welches Gemini-Modell ist das beste?

Das stärkste Modell in der Gemini-App ist Gemini 4 Argon, wählbar ab dem Abo Google AI Pro. Google hat mit Gemini 4 Carbon zwar ein noch stärkeres Modell angekündigt, in der App gibt es Carbon aber noch nicht. Für einfache Alltagsaufgaben reicht meist das schnellere Gemini Flash, in Google AI Pro und Ultra in der Version 3.8.

Was ist das neueste Gemini-Modell?

Das neueste Modell in der Gemini-App ist Gemini 4 Argon, das Google seit dem 13. Oktober 2026 schrittweise für Google AI Pro und Ultra einführt. Am 28. Oktober 2026 hat Google Gemini 4 Carbon vorgestellt. Carbon bekommen zunächst nur ausgewählte Fachleute für Cyberabwehr, ein Termin für alle anderen steht noch nicht fest.

Ist Gemini Pro ein Modell oder ein Abo?

„Pro“ steht bei Google für beides. Gemini Pro ist ein Sprachmodell, aktuell Gemini 3.1 Pro, das knifflige Aufgaben gründlich bearbeitet. Google AI Pro ist der Bezahltarif für 21,99 Euro im Monat. In diesem Tarif wählst Du im Chat zwischen Flash-Lite, Flash, Pro und dem stärkeren Gemini 4 Argon.

Was ist der Unterschied zwischen Gemini Flash und Pro?

Gemini Flash ist schnell und reicht für die meisten Alltagsaufgaben, etwa E-Mails und Zusammenfassungen. Gemini Pro denkt gründlicher nach und ist für komplexe Anfragen, anspruchsvolles Programmieren und schwierige Probleme gedacht. In unserem Rechentest lag Pro schon auf dem Denkaufwand Niedrig richtig, 3.8 Flash erst auf Hoch.

Ist Gemini Flash kostenlos?

Ohne Abo kannst Du Gemini Flash nicht selbst auswählen. Die automatische Modellauswahl kann laut Google aber Flash einsetzen, wenn eine Frage mehr Nachdenken braucht. Die meisten Antworten kommen von Flash-Lite. Selbst auswählen kannst Du Flash ab dem Abo Google AI Plus für 4,99 Euro im Monat.

Gibt es Gemini Deep Think noch?

Gemini Deep Think läuft aus. Laut Google-Hilfe ersetzt Google Deep Think durch Gemini 4 Argon, weil Argon die Fähigkeiten von Deep Think übertrifft. Bisher gab es Deep Think nur im Abo Google AI Ultra. Für die schwierigsten Aufgaben nimmst Du deshalb Argon mit dem Denkaufwand Hoch, das geht schon ab Google AI Pro.

Lohnt sich Google AI Plus für die Gemini-Modelle?

Google AI Plus für 4,99 Euro im Monat lohnt sich, wenn Dir Flash reicht und Du mehr Nutzung oder Videos willst. Plus bietet Flash-Lite, Flash, das doppelte Nutzungslimit, Nano Banana 2.1 und Videos mit Gemini Omni. Das Modell Pro fällt für Plus schrittweise weg. Argon und das große Kontextfenster für sehr lange Dokumente gibt es erst ab Google AI Pro.

Wann kommt ein neues Gemini-Pro-Modell?

Für ein neues Gemini-Pro-Modell gibt es noch keinen festen Termin. Gemini 3.5 Pro ist seit Mai 2026 angekündigt, in der Gemini-App gibt es das Modell bisher nicht. Bis dahin bleibt Gemini 3.1 Pro das aktuelle Pro-Modell. Stärker ist schon heute Gemini 4 Argon, das Du ab dem Abo Google AI Pro nutzt.

Jan Weber

Jan Weber schreibt Tutorials für AiErfolg.