KI

Welche KI ist die beste? 8 KIs im Vergleich, 3 im Praxistest (2026)

Welche KI ist die beste? Diese Frage stellt sich spätestens, wenn Du KI regelmäßig bei der Arbeit nutzen willst.

Wir haben die KI-Assistenten Claude, ChatGPT und Gemini mit denselben Aufgaben aus dem Arbeitsalltag getestet, vom Social-Media-Beitrag bis zum kleinen Arbeitszeitrechner.

Dazu ordnen wir Copilot, Perplexity, Grok, Mistral Vibe und DeepSeek ein.

Am Ende weißt Du, welche KI insgesamt vorn liegt und welche zu Deinen Aufgaben passt. Außerdem erfährst Du, ob die Gratisversionen reichen und welcher KI Du Deine Daten anvertrauen kannst.

Das Wichtigste in Kürze

Die beste KI insgesamt ist für uns Claude. Claude schrieb im Test die natürlichsten Texte und liegt in mehreren unabhängigen Ranglisten vorn, etwa beim Programmieren. Für Bilder ist ChatGPT besser, denn Claude erzeugt keine Bilder. Auch bei der Recherche ist ChatGPT stark. Zum Einstieg reichen die kostenlosen Versionen, für tägliche Arbeit lohnt sich ein Abo.

  • Frag bei Recherchen nach der Originalquelle und prüfe wichtige Zahlen dort selbst.
  • Von Claude, ChatGPT und Gemini erstellt nur Gemini Videos und arbeitet direkt in Gmail und Docs.
  • Gratis startest Du am besten mit Claude für Texte und Gemini für Bilder.
  • Schalte ab, dass Deine Chats die KI trainieren, und gib Kundendaten nur in Firmentarife ein.
  • Sollen Deine Daten in der EU bleiben, nimm Mistral Vibe vom französischen Anbieter Mistral AI.
Inhaltsverzeichnis
  1. Unsere Antwort
  2. So haben wir getestet
  3. Praxistest mit 5 Aufgaben
  4. Die 8 KIs im Detail
  5. Vergleichstabelle
  6. Welche KI ist besser als ChatGPT?
  7. Die beste kostenlose KI
  8. Preise im Überblick
  9. Was Ranglisten messen
  10. Datenschutz
  11. Welche KI passt zu Dir?
  12. Fazit
  13. Häufige Fragen

Welche KI ist die beste? Unsere Antwort

Die aktuell beste KI insgesamt und für den Alltag ist für uns Claude von Anthropic. Im Praxistest schrieb Claude die natürlichsten Texte.

Beim Arbeitszeitrechner wies Claude als einzige KI auf die gesetzlichen Pausenregeln hin.

Auch unabhängige Ranglisten sehen Claude in der Spitzengruppe. Sie bewerten das Modell, also die Version der KI, die im Hintergrund der App antwortet.

Im Gesamtindex des Testdienstes Artificial Analysis liegt Claudes Spitzenmodell Opus 5.5 vor allen Modellen, die Du heute in einer App nutzen kannst. Gemessen wurde mit der höchsten Aufwandsstufe „Maximal“, bei der die KI am längsten nachdenkt.

In der Claude-App ist „Mittel“ voreingestellt, „Maximal“ stellst Du selbst ein.

Beim Programmieren von Webseiten führt Claude die Arena-Rangliste an, in der Menschen die Antworten blind bewerten.

Auf Platz 2 steht ChatGPT, die bessere Wahl für Bilder und stark bei der Recherche. Gemini folgt auf Platz 3, vorn bei Videos und in den Google-Apps.

Die beste KI für jeden Zweck

Je nach Aufgabe lohnt sich eine andere KI:

Wofür?Unsere WahlWarum
Texte schreibenClaudeim Test am natürlichsten und ohne Floskeln
Bilder erstellenChatGPTOpenAI führt die Bild-Ranglisten an, Gemini war im Test gleich gut, Claude erzeugt keine Bilder
Bilder bearbeitenChatGPTOpenAI führt auch die Arena-Rangliste für Bildbearbeitung an; nicht selbst getestet
Recherche mit aktuellen QuellenChatGPTverlinkte im Test die offizielle Quelle, OpenAI liegt in der Such-Rangliste der Arena gleichauf an der Spitze
Programmieren und kleine ToolsClaudePlatz 1 in der Arena für Webentwicklung, Programmier-Werkzeug Claude Code ab Pro
Daten und Bewertungen auswertenClaude, ChatGPT oder Geminiim Test alle drei richtig; Claude am klarsten begründet, Gemini am gründlichsten, aber erst im zweiten Versuch
PräsentationenClaudeerstellt PowerPoint-Dateien, auch im kostenlosen Tarif; in unserem Präsentations-Test (Tarif Max) sogar mit änderbarem Diagramm
Bewerbungen und E-MailsClaudewie bei Texten; persönliche Daten vorher durch Platzhalter ersetzen
Lernen und wissenschaftliches ArbeitenPerplexity oder GeminiPerplexity zeigt zu jeder Antwort Quellen; Deep Research, also die ausführliche Recherche über viele Quellen, gibt es bei Gemini kostenlos; nicht selbst getestet
Lange DokumenteClaude oder Geminibeide lesen in bezahlten Tarifen bis zu 1 Million Token auf einmal (ein Token ist etwa ein Wortteil); Claude ab Pro, Gemini ab Google AI Pro; nicht selbst getestet
Ganze Aufgaben im Browser erledigenClaudePlatz 1 in der Arena-Rangliste für Agenten, also KI, die Aufgaben selbstständig in mehreren Schritten erledigt; Claude in Chrome und Claude Cowork ab Pro; nicht selbst getestet
Videos erstellenGeminiVideos ab Google AI Plus, ChatGPT erzeugt keine Videos mehr; Video-Ranglisten uneinheitlich, nicht selbst getestet
Gmail, Google Docs und weitere Google-AppsGeminiin Gmail ab Google AI Plus, in Docs ab Google AI Pro direkt eingebaut
Word, Excel und OutlookMicrosoft Copilotmit Microsoft 365 direkt in den Office-Programmen
Schnelle Antworten mit QuellenPerplexityjede Antwort mit Quellen, Modelle verschiedener Anbieter wählbar
Daten in der EUMistral Vibeeuropäischer Anbieter, Daten standardmäßig in der EU gespeichert
KostenlosClaude und GeminiTexte bei Claude, Bilder und ausführliche Recherchen bei Gemini
KI-App fürs HandyClaude, ChatGPT oder Geminialle drei als kostenlose App für iPhone und Android, mit demselben Konto wie am Computer
Aktuelles von XGrokdurchsucht Beiträge auf X live

Die Belege zu allen Ranglisten stehen im Abschnitt Was sagen KI-Ranglisten und Benchmarks?

Die 8 KIs im Ranking

Claude, ChatGPT und Gemini liegen klar vor den übrigen fünf KIs.

Im Index von Artificial Analysis kommt Claude Opus 5.5 auf 58,4 Punkte, das stärkste OpenAI-Modell GPT-6 Astra auf 56,9 und Gemini 4 Argon auf 50,4. Die Modelle von Grok, DeepSeek und Mistral erreichen 26,0 bis 35,0.

ChatGPT liegt knapp vor Gemini. Den Ausschlag geben drei Punkte:

  • OpenAI führt die Bild-Ranglisten an. Claude erzeugt laut Anthropic gar keine Fotos oder Illustrationen.
  • Bei der Recherche verlinkte ChatGPT im Test als einzige KI die Pressemitteilung der Europäischen Zentralbank.
  • Seinen Agenten ChatGPT Work gibt es laut OpenAI in allen Ländern, in denen ChatGPT verfügbar ist. Deutschland steht auf der offiziellen Länderliste. Den Agenten von Gemini gibt es in Deutschland und im übrigen Europäischen Wirtschaftsraum nicht.

Für Gemini spricht die gründlichste Auswertung der Kundenbewertungen, allerdings erst im zweiten Versuch.

In der Text-Rangliste der Arena liegt Googles Gemini 4 Argon sogar vor Claude Opus 5.5.

Die Plätze 4 bis 8 haben wir nicht selbst getestet (siehe So entsteht die Rangfolge).

PlatzKIAm besten fürKostenlos nutzbar?
1ClaudeTexte, Programmierenja
2ChatGPTBilder, Rechercheja, mit Werbung
3GeminiVideos, Google-Diensteja
4PerplexityAntworten mit Quellenja
5Microsoft CopilotWord, Excel und Outlookja, auch ohne Anmeldung
6GrokAktuelles von X, Bilder und Videosja, begrenzt
7Mistral VibeDaten in der EUja, begrenzt
8DeepSeekkostenlose Fragen ohne persönliche Datenja, komplett

So haben wir getestet

Claude, ChatGPT und Gemini haben wir selbst mit fünf gleichen Aufgaben getestet. Die anderen fünf KIs ordnen wir nach offiziellen Angaben der Anbieter und unabhängigen Ranglisten ein.

Der Test lief am 29. Oktober 2026 in unseren Konten mit deutscher Oberfläche.

Eine Einstellung beeinflusst das Ergebnis besonders: der Aufwand, bei ChatGPT Denkaufwand genannt.

Er legt fest, wie lange die KI vor der Antwort nachdenkt. Mehr Aufwand macht schwierige Antworten gründlicher, aber langsamer. Welche Stufe wofür passt, erklärt unser Artikel ChatGPT Modelle.

Modell und Stufe haben wir bei allen drei so gelassen, wie sie in unseren Konten voreingestellt waren:

  • Claude: Tarif Max mit dem Modell Opus 5.5 und dem Aufwand „Mittel“. Opus 5.5 steckt genauso im günstigeren Tarif Pro (Preisseite von Claude).
  • ChatGPT: Tarif Plus im normalen Chat (nicht im Agenten-Modus Work), Denkaufwand „High“. ChatGPT zeigt das Modell im Eingabefeld nicht an. Im Chat von Plus antwortet laut OpenAI GPT-6, dahinter steckt GPT-6 Sol. Das stärkere GPT-6 Astra gibt es im Chat erst ab Pro.
  • Gemini: Tarif Google AI Ultra mit dem Modell Gemini 4 Argon. Argon gibt es auch im günstigeren Google AI Pro (Google-Hilfe).

So sah die Einstellung in den drei Konten aus. Bei Claude stehen Modell und Aufwand unter dem Eingabefeld:

Eingabefeld von Claude, darunter rot markiert das Modell Opus 5.5 mit dem Aufwand Mittel

ChatGPT zeigt im Eingabefeld nur den Denkaufwand, hier „High“:

Eingabefeld von ChatGPT mit rot markiertem Knopf High für den Denkaufwand

Bei Gemini steht das Modell Argon im Eingabefeld:

Eingabefeld von Gemini mit rot markierter Modellauswahl Argon, darunter die Umschalter Chat und Task

Für jede Aufgabe öffneten wir einen neuen Chat, schickten denselben Auftrag ab und besserten nichts nach. Nur als Gemini in Test 3 gar keine Antwort lieferte, versuchten wir es ein zweites Mal.

Die Zeiten haben wir grob gemessen. Die richtigen Antworten kannten wir vorher, etwa aus der Pressemitteilung der EZB und einer eigenen Rechnung.

So entsteht die Rangfolge

In die Rangfolge aller acht KIs fließen ein:

  • die Ergebnisse unseres Praxistests
  • unabhängige Ranglisten wie Artificial Analysis und Arena
  • Funktionen wie Bilder, Videos, Recherche und Agenten
  • Preise und der Umfang der Gratisversion
  • Datenschutz und Verfügbarkeit in Deutschland

Nutzen kannst Du alle acht KIs in Deutschland, Perplexity und DeepSeek zumindest als App aus dem deutschen App Store. Nur einzelne Agenten fehlen hier, etwa bei Gemini und Copilot.

Wichtig: Unser Test ist eine Stichprobe mit einem Durchlauf je Aufgabe, in unterschiedlichen Tarifen. Schon ein leicht anderer Auftrag kann ein anderes Ergebnis bringen.

Getestet haben wir bezahlte Tarife. In den Gratisversionen antworten andere, meist kleinere Modelle. Dort können die Ergebnisse schwächer ausfallen.

Praxistest: 5 gleiche Aufgaben für Claude, ChatGPT und Gemini

Claude gewann im Praxistest den Text und den Rechner, ChatGPT die Recherche. Beim Bild lagen ChatGPT und Gemini gleichauf. Die Kundenbewertungen werteten alle drei richtig aus.

Die fünf Aufgaben stammen aus dem Arbeitsalltag: ein LinkedIn-Beitrag, eine aktuelle Recherche, die Auswertung von Kundenbewertungen, ein Plakatbild und ein kleiner Arbeitszeitrechner.

Alle Ergebnisse auf einen Blick

AufgabeVornClaudeChatGPTGemini
1. LinkedIn-BeitragClaudenatürlich, ohne Floskelnwerblich, mit Emojislebendig, ein unpassendes Wort
2. RechercheChatGPTrichtig, nur Medien als Quellerichtig, EZB verlinktrichtig, Bundesbank als Quelle
3. BewertungenGleichstandrichtig, klar begründetrichtig, klarste Maßnahmenrichtig, am gründlichsten, im 2. Versuch
4. PlakatbildChatGPT und Geminikein eigenes Bildfehlerfrei, wirkt wie ein Plakatfehlerfrei, wirkt natürlicher
5. RechnerClaude, knapprichtig, mit Hinweis auf Pausenrichtig, schlichtrichtig, meiste Extras

Test 1: LinkedIn-Beitrag schreiben

Den natürlichsten LinkedIn-Beitrag schrieb Claude. ChatGPT klang werblich, Gemini lebendig, aber mit einem unpassenden Wort.

Schreiben ist laut einer Studie von OpenAI und Harvard-Ökonomen (2025) die häufigste berufliche Aufgabe, für die Menschen ChatGPT nutzen. Der Auftrag lautete:

„Schreib einen LinkedIn-Beitrag zur Eröffnung unserer neuen Bäckerei-Filiale in Köln-Ehrenfeld am 15. November. Eröffnungsangebot: jedes zweite Brötchen gratis. Ton: herzlich und persönlich, nicht werblich. Höchstens 120 Wörter und höchstens 3 Hashtags.“

Jeder Beitrag war in weniger als zehn Sekunden fertig, Länge und Hashtag-Zahl stimmten überall. Den Unterschied machte der Ton.

Im Bild siehst Du oben Claude, in der Mitte ChatGPT und unten Gemini:

LinkedIn-Beiträge von Claude, ChatGPT und Gemini zur Eröffnung einer Bäckerei in Köln-Ehrenfeld untereinander, jeweils mit Namensbalken

Der Beitrag von Claude ist schlicht und kommt ohne Emojis aus.

Formulierungen wie „ein paar Worte über den Tresen am frühen Morgen“ klingen nach einem echten Bäcker.

Danach bot Claude an, Adresse und Öffnungszeiten einzubauen. Dieser Text braucht am wenigsten Nacharbeit.

Bei ChatGPT stehen Sätze wie „wir könnten uns kaum mehr darauf freuen“, dazu drei Emojis. Den Wunsch „nicht werblich“ erfüllte ChatGPT am wenigsten.

Gemini schrieb am lebendigsten, mit Sauerteigduft und „Veedel“, wie man in Köln das Viertel nennt. Ein Ausrutscher ist das Wort „Klönschnack“. Es stammt aus Norddeutschland und passt nicht nach Köln.

Test 2: Aktuelle Recherche mit Quelle

Die Zinsentscheidung der EZB fanden alle drei KIs in rund 20 Sekunden richtig. Nur ChatGPT verlinkte dabei die Original-Pressemitteilung.

Bei aktuellen Fragen muss die KI im Internet suchen. Ihr Wissen aus dem Training, also aus den Texten, mit denen sie gelernt hat, reicht nur bis zu einem bestimmten Zeitpunkt.

Wir fragten am Nachmittag nach der Zinsentscheidung, die die EZB erst um 14:15 Uhr veröffentlicht hatte:

„Was hat die Europäische Zentralbank heute bei ihrer Zinssitzung beschlossen? Nenne die drei Leitzinssätze, die wichtigste Begründung und deine Quelle.“

Laut Pressemitteilung der EZB blieben alle drei Leitzinsen unverändert. Die Fachbegriffe musst Du nicht kennen, für den Test zählen nur die Zahlen: 2,50 Prozent (Einlagefazilität), 2,65 Prozent (Hauptrefinanzierungsgeschäfte) und 2,90 Prozent (Spitzenrefinanzierungsfazilität).

Unterschiede gab es nur bei den Quellen, im Bild jeweils rot markiert:

Quellenangaben von Claude, ChatGPT und Gemini zur Zinsentscheidung der EZB, rot markiert: Claudes Hinweis auf Medienquellen, ChatGPTs Link zur Original-Pressemitteilung und Geminis Quelle Bundesbank
  • Claude nutzte nur Medienberichte. Es schrieb selbst dazu, dass es die Pressemitteilung nicht direkt abgerufen hat. Dafür erwähnte Claude den am selben Tag angekündigten Rücktritt von EZB-Präsidentin Lagarde. Auch das stimmt, laut einer Pressemitteilung der EZB vom selben Tag.
  • ChatGPT zeigte die drei Sätze in einer Tabelle und verlinkte im Abschnitt „Offizielle Quelle“ die Original-Pressemitteilung der EZB.
  • Gemini stützte sich vor allem auf die Deutsche Bundesbank, dazu auf einige Nachrichtenseiten.

Frag bei Claude also ausdrücklich nach der Originalquelle. Das zeigte sich schon in unserem Zweiervergleich ChatGPT vs. Claude.

Für längere Recherchen haben alle drei einen eigenen Modus, meist Deep Research genannt, bei Claude nur Research. Darin liest die KI selbstständig viele Quellen und schreibt einen Bericht.

Bei Gemini gibt es ihn kostenlos, bei ChatGPT kostenlos in begrenztem Umfang. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung findest Du unter Gemini Deep Research.

Test 3: Kundenbewertungen auswerten

Die 90 Kundenbewertungen werteten Claude, ChatGPT und Gemini alle richtig aus. Gemini war am gründlichsten, brauchte aber einen zweiten Versuch.

Für die dritte Aufgabe luden wir eine Tabelle mit 90 erfundenen Kundenbewertungen einer Bäckerei hoch. Sie enthält drei Filialen, je Bewertung 1 bis 5 Sterne und einen kurzen Kommentar. Dazu der Auftrag:

„Hier sind 90 Kundenbewertungen unserer drei Bäckerei-Filialen aus dem September. Welche Filiale schneidet am schlechtesten ab, was sind die drei häufigsten Kritikpunkte, und was sollten wir als Erstes verbessern? Erstelle dazu eine kurze Übersicht mit Diagramm.“

Die richtige Antwort hatten wir vorher selbst ausgerechnet. Am schlechtesten schneidet Köln-Ehrenfeld ab, mit durchschnittlich 2,53 Sternen (Düsseldorf-Bilk 2,80, Bonn-Zentrum 3,07).

Die häufigsten Kritikpunkte sind lange Wartezeiten (30 Nennungen), hohe Preise (12) und unfreundliches Personal (11). Allein 17 Klagen über die Wartezeit stammen aus Köln.

Einen Sieger gibt es hier nicht. Jede KI riet, zuerst die Wartezeit in Köln zu verkürzen, etwa mit einer zweiten Kasse am Morgen. Verschieden waren Tempo und Aufbereitung:

KIDauerWas auffiel
Clauderund 1 Minuteklarste Begründung, interaktives Diagramm mit allen Kritikpunkten je Filiale
ChatGPT1 Minute 13 Sekunden nachgedachtübersichtlichste Maßnahmenliste, Tabelle und zwei Balkendiagramme
Geminirund 2 Minuten, erst im zweiten Versuchgründlichste Auswertung mit Statistik und wörtlichen Beispielen

Claude ließ für die Rechnung sichtbar eigenen Code laufen, also ein kleines Rechenprogramm. Seine Empfehlung begründete es so: In Köln treffen das größte Problem und die schwächste Filiale zusammen.

Als zweite Baustelle nannte Claude die Freundlichkeit in Düsseldorf.

Auswertung von Claude mit Balkendiagramm der Kritikpunkte je Filiale und Köln-Ehrenfeld als schlechtester Filiale

ChatGPT zeigte die drei Kritikpunkte mit ihrem Anteil und schlug drei konkrete Schritte vor, bis hin zu einer neuen Auswertung nach vier Wochen.

Auswertung von ChatGPT mit Tabelle der drei häufigsten Kritikpunkte und zwei Balkendiagrammen

Gemini lieferte im ersten Versuch keine Antwort. Nach rund drei Minuten Nachdenken war der Chat verschwunden.

Im zweiten Anlauf mit derselben Datei und demselben Auftrag nannte Gemini je Filiale Mittelwert, Median (den mittleren Wert) und Streuung der Sterne. Jeden Kritikpunkt belegte es mit wörtlichen Beispielen aus den Kommentaren.

Auswertung von Gemini mit Diagramm zur Häufigkeit der Kritikpunkte und Beispielen aus den Kommentaren

Test 4: Bild für ein Werbeplakat

ChatGPT und Gemini lieferten gleich gute Plakatbilder mit fehlerfreiem Schriftzug. Claude erzeugt selbst kein Bild.

Beim Bild achteten wir vor allem darauf, ob der Schriftzug richtig geschrieben ist. Der Auftrag:

„Erstelle ein Bild für ein Werbeplakat: ein kleiner Fahrradladen in einer Altstadt im Herbst, im Schaufenster der Schriftzug ‚Radhaus Müller‘, Querformat.“

Beide schrieben „Radhaus Müller“ richtig. ChatGPT brauchte rund 50 Sekunden für ein warmes Bild mit goldenem Schriftzug über dem Schaufenster. Es wirkt am ehesten wie ein Plakat:

Von ChatGPT erzeugtes Plakatbild eines Fahrradladens im Herbst mit goldenem Schriftzug Radhaus Müller

Gemini war in weniger als 40 Sekunden fertig. Seine Fachwerkgasse mit Lastenrad und Passanten wirkt natürlicher. Nur der Text auf der Kreidetafel ist unleserlich:

Von Gemini erzeugtes Plakatbild einer Fachwerkgasse mit dem Schriftzug Radhaus Müller im Schaufenster

Claude lieferte kein eigenes Bild. Stattdessen durchsuchte es die verbundenen Apps, sogenannte Konnektoren. In unserem Konto waren Canva und Higgsfield schon verbunden, Claude schlug beide vor.

Antwort von Claude ohne eigenes Bild, Karte Deine Konnektoren mit Canva und Higgsfield rot markiert

Dazu lieferte Claude einen fertigen Bild-Prompt, also eine Bildbeschreibung zum Kopieren in eine Bild-App. Wie Du eine solche App, etwa Higgsfield* für Bilder und Videos, mit Claude verbindest, zeigt unser Higgsfield-Tutorial.

Unser Eindruck: Für Plakatbilder kannst Du ChatGPT und Gemini gleichermaßen nehmen. Mehr zum Erstellen und Ändern von Bildern steht in unserer Anleitung ChatGPT Bilder erstellen.

Test 5: Arbeitszeitrechner programmieren

Alle drei Arbeitszeitrechner funktionierten, aber nur Claude wies auf die gesetzlichen Pausenregeln hin.

Zum Schluss sollten die KIs ein kleines Werkzeug bauen, das sich direkt im Chat bedienen lässt:

„Baue mir einen Arbeitszeitrechner zum direkten Ausprobieren: Für Montag bis Freitag gebe ich Beginn, Ende und Pause in Minuten ein. Er zeigt die Arbeitszeit pro Tag, die Summe der Woche und die Über- oder Minusstunden bei einer 40-Stunden-Woche.“

Claude war nach rund 60 Sekunden fertig. Der Rechner erscheint als Artefakt, also in einem eigenen Fenster neben dem Chat, schon mit Beispielwerten. Die Tabelle zeigt die Arbeitszeit je Tag:

Arbeitszeitrechner von Claude mit Beispielwerten für Montag bis Freitag und der Arbeitszeit je Tag

Rechts daneben steht die Wochenbilanz. Wir haben alle fünf Tage nachgerechnet: Die 37:45 Stunden und 2:15 Minusstunden stimmen.

Wochenbilanz in Claudes Arbeitszeitrechner mit 37:45 Stunden Summe der Woche und 2:15 Minusstunden bei 40 Stunden Wochen-Soll

Unter den Rechner setzte Claude von sich aus einen Hinweis auf die Pausenregeln:

Hinweis von Claude unter dem Rechner zu den Pausen nach § 4 Arbeitszeitgesetz

Das deckt sich mit § 4 Arbeitszeitgesetz: Bei mehr als sechs Stunden Arbeit sind mindestens 30 Minuten Pause vorgeschrieben, bei mehr als neun Stunden 45 Minuten. Weicht ein Tag davon ab, zeigt Claudes Rechner nach eigener Angabe einen Hinweis.

ChatGPT dachte mit dem voreingestellten Denkaufwand „High“ 2 Minuten und 21 Sekunden nach, länger als die anderen. Das lag wohl auch an der hohen Stufe.

Dann öffnete ChatGPT den Rechner in einem Fenster rechts. Er ist schlicht gehalten und rechnet mit seinen Standardwerten richtig: 8 Stunden pro Tag, 40 Stunden pro Woche.

Die drei Kacheln oben im Rechner haben wir für das Bild in zwei Reihen gesetzt:

Die drei Kacheln aus dem Arbeitszeitrechner von ChatGPT: 40 gearbeitete Stunden, 40 Stunden Wochen-Soll und null Über- oder Minusstunden

Gemini brauchte rund 60 Sekunden und baute den Rechner im Canvas, einer Arbeitsfläche neben dem Chat mit Code- und Vorschau-Ansicht.

Unsere Stichprobe für den Montag stimmte. Der Rechner bietet die meisten Extras, etwa eine Schnellauswahl für typische Tage und einen Knopf zum Kopieren. Über die Leiste des Canvas lässt sich das Ergebnis außerdem exportieren.

Arbeitszeitrechner von Gemini mit Kacheln für Summe, Wochen-Soll und Bilanz sowie Schnellauswahl für typische Tage, Kopieren und Reset

Den meisten Komfort bietet also Gemini. Knapp vorn liegt für uns trotzdem Claude, wegen des Hinweises auf die Pausen.

Die 8 KIs im Detail: Stärken, Schwächen, Preise

Alle acht sind KI-Chatbots: Du schreibst eine Frage oder einen Auftrag, und die KI antwortet. Jeder Steckbrief nennt Einsatzzweck, Stärken, Schwächen, Gratisversion, Preis und Modell.

Platz 1: Claude

Claude kommt von der US-Firma Anthropic und ist unser Gesamtsieger.

  • Am besten für: Texte und Programmieren
  • Stärken:
    • natürlichste Texte im Test
    • Platz 1 in der Arena für Webentwicklung, dazu das Programmier-Werkzeug Claude Code ab Pro
    • großes Kontextfenster (die Textmenge, die Claude auf einmal im Blick behält): bis zu 1 Million Token in bezahlten Tarifen (Claude-Hilfe)
    • liest PDF-Dateien mit bis zu 1.000 Seiten (Claude-Hilfe)
    • erledigt mit Claude in Chrome, einer Erweiterung für den Browser, und Claude Cowork ganze Aufgaben im Browser und mit Deinen Dateien
    • keine Werbung (Anthropic)
  • Schwächen:
    • erzeugt keine Bilder und Videos; über einen Konnektor kannst Du aber eine Bild- und Video-App wie Higgsfield* anbinden (siehe Test 4)
    • die ausführliche Recherche (Research) gibt es nur in bezahlten Tarifen (Claude-Hilfe)
    • kein günstiger Tarif unter Pro
    • im Test nur Medienquellen bei der Recherche
  • Kostenlos: ja, mit dem Modell Sonnet 5.5, Websuche, Dateien und Artefakten, aber mit begrenzter Nutzung
  • Preis: Pro 20 US-Dollar im Monat oder 17 bei jährlicher Zahlung, Max ab 100 US-Dollar (Preisseite); im deutschen App Store kostet Pro 22,00 Euro im Monat; alle Tarife erklärt unser Artikel Claude Kosten
  • Modell: Opus 5.5 ab Pro, gratis Sonnet 5.5; für sehr aufwendige Aufgaben zusätzlich Fable 5.1, in Max im Abo enthalten, in Pro nur gegen zusätzliches Nutzungsguthaben (Modellübersicht)

Alle Funktionen erklärt unser Claude Tutorial. Wer mehr als kleine Werkzeuge bauen will, findet den Einstieg im Claude Code Tutorial.

Platz 2: ChatGPT

ChatGPT von OpenAI vereint Texte, Bilder, Sprachchat und Websuche in einer App. Seinen zweiten Platz verdankt es vor allem den Bildern und der Recherche.

  • Am besten für: Bilder und Recherche mit Quellen
  • Stärken:
    • erzeugt Bilder in allen Tarifen (OpenAI-Hilfe), Bildmodelle von OpenAI führen die Bild-Ranglisten von Arena und Artificial Analysis an
    • beste Quellenangabe im Recherche-Test (siehe Test 2)
    • der Agent ChatGPT Work erledigt Aufgaben selbstständig, in der Desktop-App begrenzt auch kostenlos
    • Codex zum Programmieren in allen Tarifen
  • Schwächen:
    • im Text-Test eher werblich
    • Werbung im kostenlosen Tarif und in Go (OpenAI)
    • erzeugt seit dem Ende von Sora, dem Videodienst von OpenAI, keine Videos mehr (OpenAI-Hilfe)
    • kleineres Kontextfenster: in Plus bis zu 256.000 Token, wenn ChatGPT nachdenkt (Preisseite), bei Claude ab Pro und Gemini ab Google AI Pro bis zu 1 Million
  • Kostenlos: ja, mit unbegrenzten Textchats, begrenzten Bildern und begrenztem Deep Research, dafür mit Werbung
  • Preis: Go 7,99 Euro und Plus 22,99 Euro im Monat im deutschen App Store; Pro kostet laut OpenAI-Hilfe ab 100 US-Dollar; alle Tarife in Euro zeigt unser Artikel ChatGPT Kosten
  • Modell: GPT-6 (dahinter steckt GPT-6 Sol), in Pro zusätzlich GPT-6 Pro mit dem stärkeren GPT-6 Astra; kostenlos ein schnelleres Luna-Modell (Preisseite)

Eine Anleitung für alle Funktionen findest Du im ChatGPT Tutorial.

Platz 3: Gemini

Gemini von Google ist bei Videos vorn. Besonders gut passt es, wenn Du mit Gmail, Google Docs und Drive arbeitest.

  • Am besten für: Videos, Arbeit mit Google-Diensten und gründliche Auswertungen
  • Stärken:
    • erstellt Videos ab Google AI Plus
    • Bilder im Test gleichauf mit ChatGPT
    • gründlichste Auswertung im Test
    • 1 Million Token Kontextfenster in Pro und Ultra (Google-Hilfe)
    • günstigster Einstiegstarif: Google AI Plus für 4,99 Euro im Monat
  • Schwächen:
    • im Text-Test ein unpassendes Wort
    • bei der Auswertung erst im zweiten Versuch eine Antwort
    • der Agent „Aufgaben“ (früher Gemini Spark, ab Google AI Pro) ist in Deutschland und im übrigen Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) nicht verfügbar (Google-Hilfe)
  • Kostenlos: ja, mit Bildern, Deep Research und Canvas
  • Preis: Google AI Plus 4,99 Euro, Google AI Pro 21,99 Euro, Google AI Ultra ab 99,99 Euro im Monat (Google-Abos)
  • Modell: gratis meist nur das kleine Modell Flash-Lite, Gemini 4 Argon ab Google AI Pro; das noch stärkere Gemini 4 Carbon gibt es bisher nicht in der App (Google-Blog); welches Modell wofür passt, zeigt unsere Übersicht Gemini Modelle

Wie sich Gemini 4 Argon in neun Aufgaben gegen Claude und ChatGPT schlägt, zeigt unser Test von Gemini 4 Argon.

Den Einstieg in alle Funktionen bietet das Gemini Tutorial.

Platz 4: Perplexity

Perplexity aus San Francisco versteht sich als Antwortmaschine und zeigt zu jeder Antwort die Quellen. Den vierten Platz holt es, weil es Quellen schon kostenlos liefert und in Pro starke Modelle anderer Anbieter bietet.

  • Am besten für: schnelle Antworten mit Quellen, als Ersatz für die klassische Suchmaschine
  • Stärken:
    • Quellen bei jeder Antwort
    • in Pro Modelle wie Claude Sonnet 5.5, GPT-6.1 Sol und Grok 4.7, in Max auch Claude Opus 5.5 und Gemini 4 Argon (Perplexity-Hilfe)
    • eigener Browser Comet und der Agent Computer
  • Schwächen:
    • in der Such-Rangliste der Arena landet Perplexitys eigenes Modell Sonar nur auf Platz 37 (Stand 13.10.2026)
    • Bilder erst ab Pro
  • Kostenlos: ja, Suche mit Quellen, wenige Pro-Suchen und eine Research-Anfrage im Monat
  • Preis: Pro 17 US-Dollar und Max 167 US-Dollar im Monat, jeweils bei jährlicher Zahlung (Preisseite); im deutschen App Store ab 22,00 Euro
  • Modell: automatische Wahl „Best“ oder ein Modell nach Wahl

Platz 5: Microsoft Copilot

Microsoft Copilot ist in Windows, im Browser Edge und mit Microsoft 365 in Word, Excel, PowerPoint und Outlook eingebaut. Für Platz 5 spricht, dass Du ihn kostenlos auch ohne Anmeldung nutzen kannst.

  • Am besten für: Arbeit in den Office-Programmen
  • Stärken:
    • kostenlos auch ohne Anmeldung nutzbar (Microsoft-Hilfe)
    • mit Microsoft 365 direkt in Word, Excel, PowerPoint und Outlook
    • Apps für alle gängigen Systeme
    • zum Programmieren gibt es von Microsoft GitHub Copilot
  • Schwächen:
    • welches Modell der Gratis-Copilot nutzt, nennt Microsoft nicht
    • der Agent Copilot Cowork (nicht zu verwechseln mit Claude Cowork) ist für Privatkunden nur in den USA und Kanada verfügbar (Microsoft-Hilfe)
  • Kostenlos: ja, Chat mit Websuche und begrenzt Bildern
  • Preis: Microsoft 365 Single 10 Euro, Premium 22 Euro im Monat (Microsoft), Microsoft 365 Pro mit den höchsten KI-Nutzungslimits 110 Euro im Monat (Copilot-Preise). Die KI-Funktionen für Office stecken in diesen Abos. Ein eigenes Abo „Copilot Pro“ führt Microsoft auf seinen Preisseiten nicht mehr.
  • Modell: die Einstellung „Auto“ wählt das Modell; die neue Copilot-App bietet Modelle von OpenAI und Anthropic zur Auswahl

Platz 6: Grok

Hinter Grok steht SpaceX Super Intelligence, die frühere Firma xAI, die heute zu SpaceX gehört. Seine Besonderheit ist der direkte Zugriff auf Beiträge der Plattform X.

Bilder, Videos und einen Agenten hat Grok ebenfalls. Bei Artificial Analysis liegt es vor DeepSeek und Mistral. Gegen einen höheren Platz sprechen die laufenden Verfahren der Datenschutz- und Aufsichtsbehörden.

  • Am besten für: aktuelle Nachrichten und Stimmungen auf X, Bilder und Videos
  • Stärken:
    • durchsucht Web und X live mit Quellen
    • erzeugt Bilder und ab Premium Videos
    • der Agent Grok Bot arbeitet ab Premium mit eigenem Computer in der Cloud
    • laut X-Hilfe überall verfügbar, wo es X gibt, also auch in Deutschland
  • Schwächen:
    • im Gesamtindex von Artificial Analysis nur 35,0 Punkte (siehe Ranglisten)
    • die irische Datenschutzbehörde ermittelt (siehe Datenschutz)
    • das Abomodell wird gerade umgebaut, Euro-Preise nennt der Anbieter auf seiner Website nicht
  • Kostenlos: ja, begrenzt mit Chat und Bildern, ohne Videos
  • Preis: „The X Subscription“ ab 8 US-Dollar im Monat zuzüglich Steuern, Videos ab Premium für 30 US-Dollar (xAI)
  • Modell: Grok 4.7 (Ankündigung); in der App steckt es in den Modi Expert und Heavy, die ein Abo brauchen (Preisseite)

Platz 7: Mistral Vibe (früher Le Chat)

Mistral Vibe hieß bis Mai 2026 Le Chat. Es kommt vom französischen Anbieter Mistral AI mit Sitz in Paris (Mistral), der seit September 2026 auch ein Büro in München hat (Mistral).

Beim Speicherort der Daten ist Mistral Vibe die beste Wahl, in den Ranglisten liegt es aber hinter Grok und DeepSeek.

  • Am besten für: Datenschutz und Daten in der EU
  • Stärken:
    • Daten standardmäßig in der EU gespeichert
    • das Spitzenmodell Large 4 hat offene Gewichte, Firmen können es also herunterladen und auf eigenen Servern betreiben
    • Bilder, Deep Research und das Programmier-Werkzeug Vibe Code
  • Schwächen:
  • Kostenlos: ja, begrenzt mit Websuche und einfachen Bildern
  • Preis: Pro 14,99 Euro, für Studierende 5,99 Euro im Monat, jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer (Preisseite)
  • Modell: Mistral Large 4 als Spitzenmodell (Ankündigung); als Standard in der App nennt Mistral in einer Ankündigung vom Mai 2026 Medium 3.5

Platz 8: DeepSeek

DeepSeek kommt aus Hangzhou in China, die App ist komplett kostenlos. Dass es trotzdem auf dem letzten Platz steht, liegt am Datenschutz: Deine Daten landen in China, und die Berliner Datenschutzbeauftragte hat die App beanstandet.

  • Am besten für: kostenlose Fragen ohne persönliche Daten
  • Stärken:
    • Kontextfenster von 1 Million Token auch in der App (DeepSeek)
    • Modelle mit offenen Gewichten
  • Schwächen:
  • Kostenlos: ja, vollständig (App Store)
  • Preis: keiner, nur die Schnittstelle für Entwickler kostet Geld
  • Modell: DeepSeek V4.1 Flash (DeepSeek)

Von vertraulichen Inhalten raten wir ab, mehr dazu im Abschnitt Datenschutz.

KI-Vergleich: Alle 8 KIs in einer Tabelle

Bilder erzeugen sechs der acht KIs, alle außer Claude und DeepSeek. Videos gibt es nur bei Gemini, Grok und im Agenten von Perplexity, jeweils nur im Abo.

KIAnbieter (Land)BilderVideosAusführliche Recherche
ClaudeAnthropic (USA)neinneinab Pro
ChatGPTOpenAI (USA)ja, alle Tarifeneinja, kostenlos begrenzt
GeminiGoogle (USA)ja, alle Tarifeab Google AI Plusja, auch kostenlos
PerplexityPerplexity AI (USA)ab Proab Pro, im Agentenab Pro, gratis 1-mal im Monat
CopilotMicrosoft (USA)ja-ab Microsoft 365 Premium
GrokSpaceX Super Intelligence (USA)jaab Premium-
Mistral VibeMistral AI (Frankreich)ja-ja, gratis begrenzt
DeepSeekDeepSeek (China)neinnein-

Die Agenten von Gemini und Copilot sind für Privatkunden in Deutschland nicht verfügbar. Ein eigenes Werkzeug zum Programmieren haben sechs der acht Anbieter, bei Microsoft ist es GitHub Copilot:

KIAgentProgrammieren
Claudeab ProClaude Code ab Pro
ChatGPTChatGPT Work, kostenlos begrenztCodex, kostenlos begrenzt
Gemininicht im EWRAntigravity (Programmierumgebung)
PerplexityComputer, Browser Comet-
Copilotnur USA und KanadaGitHub Copilot; in der Copilot-App ist Copilot Code angekündigt
GrokGrok Bot ab PremiumGrok Build
Mistral VibeWork-ModusVibe Code
DeepSeekHarness (Desktop-Agent, Vorschau)-

Ein „-“ heißt: Ein solches Angebot haben wir beim Anbieter nicht gefunden. EWR steht für den Europäischen Wirtschaftsraum, also die EU plus Island, Liechtenstein und Norwegen.

Die übrigen Angaben stammen von den Hilfe- und Preisseiten der Anbieter, die wir in den Steckbriefen verlinken.

Welche KI ist besser als ChatGPT?

Besser als ChatGPT ist für die meisten Aufgaben im Beruf Claude, vor allem bei Texten und beim Programmieren. Bei Bildern und bei der Recherche mit Quellen bleibt ChatGPT vorn.

Hier schlagen andere KIs ChatGPT:

  • Claude schrieb im Test ohne Emojis und Werbeton. In bezahlten Tarifen liest es bis zu 1 Million statt 256.000 Token auf einmal, und auch gratis zeigt es keine Werbung.
  • Gemini erstellt Videos, was ChatGPT seit dem Ende von Sora nicht mehr kann. Außerdem ist es in Gmail und Docs eingebaut. Den direkten Vergleich mit zehn Testaufgaben liest Du in ChatGPT vs. Gemini.
  • Perplexity zeigt zu jeder Antwort die Quellen und lässt Dich Modelle verschiedener Anbieter wählen.
  • Copilot passt besser, wenn Du den ganzen Tag in Word, Excel und Outlook arbeitest.

Den ausführlichen Zweiervergleich mit Preisen und Limits liest Du in unserem Artikel ChatGPT vs. Claude. Willst Du umsteigen, hilft die Anleitung Von ChatGPT zu Claude wechseln, auch beim Mitnehmen von Erinnerungen und Projekten.

Welche kostenlose KI ist die beste?

Die beste kostenlose KI für Texte ist Claude, für Bilder und ausführliche Recherchen Gemini. Mit diesen beiden Gratisversionen deckst Du die meisten Aufgaben ab.

Weitere kostenlose Alternativen zu ChatGPT, auch ohne Anmeldung, stellt unser Artikel Alternativen zu ChatGPT vor.

Reicht die kostenlose Version? Zum Einstieg und für gelegentliche Aufgaben ja.

Gratis bekommst Du bei Claude das Modell Sonnet 5.5. Opus 5.5 und die ausführliche Recherche fehlen, und die Nutzung ist begrenzt. Wer KI täglich im Beruf einsetzt, fährt mit einem Abo besser.

Sonnet 5.5 ist trotzdem stark. Im Vals Index, einer unabhängigen Rangliste, liegt es mit der höchsten Aufwandsstufe knapp auf Platz 1. Welche Stufe in der Gratis-App läuft, nennt Anthropic nicht.

Gemini bringt kostenlos Bilder, Deep Research und Canvas mit. Ohne Abo nutzt Du seit Oktober 2026 aber nur noch „Auto“, bei dem Gemini das Modell selbst wählt, oder das kleine Modell Flash-Lite (Google-Hilfe).

KIModell gratisBilderAusführliche RechercheBesonderheit
ClaudeSonnet 5.5neinneinWebsuche, Dateien, Artefakte, keine Werbung, Nutzung begrenzt
ChatGPTLuna-Modellbegrenztbegrenztunbegrenzte Textchats, mit Werbung
GeminiFlash-LitejajaCanvas für kleine Apps
Copilotnicht genanntbegrenztneinohne Anmeldung nutzbar
Perplexity-nein1-mal im MonatQuellen bei jeder Antwort
GrokModus „Fast“ja-Zugriff auf X
Mistral Vibe-einfache BilderbegrenztDaten in der EU
DeepSeekV4.1 Flashnein-komplett kostenlos, Daten in China

Ohne Konto kannst Du laut Microsoft den Copilot nutzen. Den Chatverlauf und die Bilderstellung gibt es aber erst nach der Anmeldung.

Die beste KI-App fürs Handy ist dieselbe wie am Computer. Claude, ChatGPT und Gemini gibt es als kostenlose App für iPhone und Android, Du meldest Dich dort mit demselben Konto an.

Mehr zu Sonnet 5.5 und dazu, wann sich ein Wechsel auf Opus lohnt, liest Du im Artikel Claude Sonnet 5.5.

Was kosten die KIs?

Die Standard-Abos der großen KIs kosten rund 20 US-Dollar oder Euro im Monat. Günstiger steigst Du mit Google AI Plus für 4,99 Euro oder ChatGPT Go für 7,99 Euro ein. DeepSeek kostet gar nichts.

Preise aus dem deutschen App Store sind gekennzeichnet. Sie können vom Preis auf der Website abweichen.

KIEinstiegStandardFür Vielnutzer
Claude-Pro: 20 $ (17 $ jährlich), App Store 22,00 €Max: ab 100 $
ChatGPTGo: 7,99 € (App Store)Plus: 22,99 € (App Store)Pro: ab 100 $
GeminiGoogle AI Plus: 4,99 €Google AI Pro: 21,99 €Google AI Ultra: 99,99 € oder 219,99 €
Microsoft CopilotMicrosoft 365 Single: 10 €Microsoft 365 Premium: 22 €Microsoft 365 Pro: 110 €
Perplexity-Pro: 17 $ (jährlich), App Store ab 22,00 €Max: 167 $ (jährlich)
GrokX Subscription Plus: 8 $Premium: 30 $Super: 100 $, Ultra: 200 $
Mistral VibeStudierende: 5,99 € zzgl. MwSt.Pro: 14,99 € zzgl. MwSt.-
DeepSeekkostenloskostenloskostenlos

Alle Preise gelten pro Monat, Stand 29. Oktober 2026. Dollar-Preise verstehen sich ohne Steuern, rechne also die Mehrwertsteuer dazu.

Quellen: Preisseiten von Claude, ChatGPT, Google, Microsoft (Microsoft 365 und Copilot), Perplexity, xAI und Mistral sowie der deutsche App Store für ChatGPT, Claude und Perplexity. Den Dollarpreis von ChatGPT Pro nennt OpenAI in seiner Hilfe.

Für die meisten reicht ein Standard-Abo: Claude Pro, wenn Du vor allem schreibst oder programmierst, und ChatGPT Plus, wenn Du oft Bilder brauchst.

Was sagen KI-Ranglisten und Benchmarks?

Ranglisten bewerten einzelne KI-Modelle mit standardisierten Tests, also das, was hinter einer App steckt. Das beste öffentlich nutzbare Modell ist bei Artificial Analysis Claude Opus 5.5, in der Text-Rangliste der Arena liegt Google vorn. Die Reihenfolge an der Spitze wechselt je nach Rangliste.

Bei der Arena (früher LMArena) vergleichen Menschen zwei anonyme Antworten und wählen die bessere. Artificial Analysis fasst mehrere Benchmarks, also standardisierte Testaufgaben, zu einem Gesamtwert zusammen.

Getestet wird dort meist über die Schnittstelle für Entwickler und oft mit der höchsten Aufwandsstufe. Websuche, Bilder oder Nutzungslimits der Apps spielen keine Rolle.

Wer in welcher Rangliste vorn liegt

Rangliste (Stand)VornClaude
Artificial Analysis, Index v5.0 (abgerufen 29.10.2026)Gemini 4 Carbon mit 59,4 Punkten, nicht öffentlich nutzbarOpus 5.5 mit höchster Aufwandsstufe auf Platz 2 mit 58,4 Punkten, bestes nutzbares Modell
Epoch Capabilities Index (29.10.2026)Claude Opus 5.5, praktisch gleichauf mit GPT-6 Astra von OpenAIPlatz 1
Arena Text (27.10.2026)Gemini 4 Carbon (vorläufig), dahinter Gemini 4 ArgonOpus 5.5 auf Platz 3
Arena Webentwicklung (27.10.2026)Claude Opus 5.5Platz 1
Arena Agenten (28.10.2026)Claude Opus 5.5, bestes OpenAI-Modell auf Platz 5Platz 1
Arena Suche (13.10.2026)GPT-5.6 Sol, ein älteres OpenAI-Modell, punktgleich mit Qwen3.8-Max-
Arena Bilder erzeugen (26.10.2026)GPT-Image-2.5 von OpenAI (vorläufig)erzeugt keine Bilder
Arena Bilder bearbeiten (23.10.2026)GPT-Image-2.5 von OpenAI (vorläufig)erzeugt keine Bilder
Artificial Analysis Bilder (abgerufen 29.10.2026)GPT Image 2.5 von OpenAIerzeugt keine Bilder
Arena Videos (21.09.2026)Googleerzeugt keine Videos
Artificial Analysis Videos (abgerufen 29.10.2026)Modell eines anderen Anbieters, Google erst auf Platz 10erzeugt keine Videos
Vals Index (29.10.2026)Claude Sonnet 5.5Platz 1 (Sonnet 5.5) und Platz 3 (Opus 5.5), die ersten drei innerhalb von 0,7 Punkten

Bei Videos sind sich die Ranglisten also nicht einig.

Die übrigen Modelle liegen bei Artificial Analysis deutlich hinter der Spitze: Grok 4.7 kommt auf 35,0 Punkte, DeepSeek V4.1 Flash auf 32,5 und Mistral Large 4 auf 26,0. Copilot und Perplexity tauchen dort nicht auf. Beide bieten neben eigenen Modellen vor allem Modelle anderer Anbieter an, etwa von OpenAI und Anthropic.

Hinweis: Gemini 4 Carbon hat Google am 28. Oktober 2026 vorgestellt. Nutzen können es bisher nur ausgewählte Fachleute für Cybersicherheit, in der Gemini-App fehlt es (Google-Blog).

Mehr zum aktuellen Spitzenmodell von Anthropic liest Du in unserem Artikel Claude Opus 5.5.

Welche KI ist beim Datenschutz die sicherste?

Am datenschutzfreundlichsten ist Mistral Vibe. Mistral speichert Deine Daten standardmäßig in der EU (Mistral-Hilfe). Bei den übrigen sieben fanden wir für private Nutzer keine solche Zusage.

Anthropic etwa speichert die Daten von Claude laut eigener Angabe in den USA (Anthropic).

Wichtig ist außerdem, ob Deine Chats die KI trainieren. Bei sieben der acht schaltest Du das in den Einstellungen ab, bei DeepSeek kannst Du laut Datenschutzerklärung nur widersprechen.

Auch bei Mistral solltest Du das Training abschalten:

KITraining mit Deinen Chats (privates Konto)
Claudezunächst an, abschaltbar (Claude)
ChatGPTzunächst an, abschaltbar (OpenAI-Hilfe)
Geminian, solange „Aktivitäten speichern“ eingeschaltet ist; dann können auch Prüfer bei Google Chats lesen, gesehene Chats bleiben bis zu drei Jahre gespeichert (Google)
Microsoft Copilotzunächst an laut Datenschutz-FAQ zur älteren App, abschaltbar
PerplexityDatenspeicherung „AI data retention“ standardmäßig an, abschaltbar (Perplexity-Hilfe)
Grokzunächst an, abschaltbar (xAI)
Mistral Vibezunächst an, abschaltbar (Mistral-Hilfe)
DeepSeekWiderspruch laut Datenschutzerklärung möglich

Schalte das Training gleich nach der Anmeldung in den Einstellungen ab. In Firmentarifen wie Claude Team oder ChatGPT Business werden Daten standardmäßig nicht zum Training genutzt.

Die Schalter in ChatGPT und Claude findest Du mit Bildern in unserem Vergleich ChatGPT vs. Claude.

DeepSeek und Grok: Verfahren der Behörden

Zwei Anbieter beschäftigen die Behörden:

Faustregel: Gib in Gratis- und Privattarife keine Kundendaten, Gesundheitsdaten, Passwörter oder Geschäftsgeheimnisse ein. Arbeitest Du mit Daten Deiner Kunden, nimm einen Firmentarif und kläre den Datenschutz vorher, etwa mit Deinem Datenschutzbeauftragten.

Welche KI passt zu Dir?

Wähle die KI nach der Aufgabe, die Du am häufigsten erledigst, und starte im Zweifel mit der kostenlosen Version von Claude. Drei Fragen helfen Dir bei der Entscheidung:

  1. Was machst Du am häufigsten? Für Texte und Code nimm Claude, für Bilder ChatGPT, für Videos oder die Arbeit in Gmail und Google Docs Gemini.
  2. Arbeitest Du den ganzen Tag in Word, Excel und Outlook? Dann prüfe Copilot in Microsoft 365.
  3. Müssen Deine Daten in der EU bleiben? Dann nimm Mistral Vibe.

Alle Empfehlungen je Aufgabe findest Du in der Tabelle Die beste KI für jeden Zweck.

Zwei KIs zu kombinieren kann sich lohnen, etwa Claude für Texte und Code und ChatGPT für Bilder.

Teste vor einem Abo mit einer echten Aufgabe aus Deinem Alltag, aber ohne vertrauliche Daten.

Der ganze Vergleich auf einen Blick:

Infografik: Welche KI ist die beste? Claude, ChatGPT und Gemini auf den Plätzen 1 bis 3 mit Stärken und Haken, die Sieger der fünf Testaufgaben, die Plätze 4 bis 8 mit ihrem besten Einsatzzweck und drei Hinweise zu Gratisversionen, Training und Kundendaten

Fazit

Claude ist für uns die beste KI. Im Test traf es den gewünschten Ton am besten und dachte beim Arbeitszeitrechner als einzige KI an die Pausenregeln. Beim Programmieren und bei Agenten-Aufgaben führt es die Arena-Ranglisten an.

Für Bilder bleibt ChatGPT die erste Wahl, und bei der Recherche lieferte es im Test die beste Quellenangabe. Für Videos und alles rund um Google nimm Gemini.

Zum Ausprobieren reichen die Gratisversionen. Nutzt Du KI täglich, lohnt sich ein Abo.

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Häufige Fragen

Ist Gemini besser als ChatGPT?

Insgesamt liegt ChatGPT bei uns knapp vor Gemini. Gemini ist besser bei Videos und in Gmail oder Google Docs. Die ausführliche Recherche Deep Research gibt es dort kostenlos, bei ChatGPT gratis nur begrenzt. ChatGPT führt dafür die Bild-Ranglisten an und verlinkte in unserem Test als einzige KI die offizielle Quelle. Beim Plakatbild lagen beide gleichauf.

Welche KI erstellt die besten Bilder?

Am besten schneidet ChatGPT ab: Bildmodelle von OpenAI führen die unabhängigen Bild-Ranglisten von Arena und Artificial Analysis an. In unserem Test lieferten ChatGPT und Gemini gleich gute Plakatbilder mit fehlerfreiem Schriftzug. Claude erzeugt selbst keine Bilder.

Welche KI ist die beste zum Programmieren?

Claude, denn das Spitzenmodell Claude Opus 5.5 führt die Rangliste für Webentwicklung der Arena an, in der Menschen die Antworten blind bewerten. Mit Claude Code, dem Programmier-Werkzeug von Anthropic, schreibt und testet Claude ganze Projekte selbstständig, enthalten ab Claude Pro. OpenAI bietet mit Codex ein ähnliches Werkzeug, kostenlos in begrenztem Umfang.

Ist DeepSeek sicher?

Für vertrauliche Daten raten wir von DeepSeek ab: Die App speichert Deine Daten laut eigener Datenschutzerklärung in China. Die Berliner Datenschutzbeauftragte hat sie 2025 deshalb bei Apple und Google als rechtswidrig gemeldet, gesperrt wurde sie nicht. Für allgemeine Fragen ohne persönliche Daten kannst Du die App kostenlos nutzen.

Gibt es eine gute KI aus Europa?

Ja, Mistral Vibe (früher Le Chat) vom französischen Anbieter Mistral AI. Mistral speichert die Daten standardmäßig in der EU, die Pro-Version kostet 14,99 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer im Monat. In Ranglisten liegt Mistral zurück: Im Gesamtindex des unabhängigen Testdienstes Artificial Analysis erreicht Mistrals Spitzenmodell Large 4 26,0 Punkte, Claudes Spitzenmodell Opus 5.5 dagegen 58,4.

Welche KI spricht am besten Deutsch?

Claude, ChatGPT und Gemini schreiben alle gutes Deutsch. In unserem Test klang Claude am natürlichsten und kam ohne Floskeln aus. ChatGPT schrieb werblicher und mit Emojis, Gemini sehr lebendig, setzte in einem Text über Köln aber das norddeutsche Wort „Klönschnack“ ein.

Welche KI erfindet am wenigsten?

Einen klaren Sieger gibt es nicht, und keine KI ist frei von Fehlern. In unserem Test lagen Claude, ChatGPT und Gemini bei allen geprüften Zahlen richtig. Claude wies selbst darauf hin, dass es die Originalquelle nicht abgerufen hatte. Prüfe wichtige Angaben trotzdem an der Quelle, am schnellsten geht das, wenn die KI sie verlinkt.

Lohnt sich ein KI-Abo?

Ein Abo für rund 20 Euro oder US-Dollar im Monat lohnt sich, wenn Du KI täglich im Beruf nutzt. Du bekommst stärkere Modelle, mehr Nutzung und Funktionen wie die ausführliche Recherche. Für gelegentliche Fragen genügen die Gratisversionen von Claude und Gemini.

Jan Weber

Jan Weber schreibt Tutorials für AiErfolg.